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200 Kilometer auf dem härtesten Schulweg der Welt
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Mic920 Direkt-Link |
Habe heute einen Artikel gelesen bei dem es mich fast vom Stuhl gehauen hätte, es gibt doch immer noch Dinge auf dieser Welt die kann man kaum glauben. Was würdet ihr tun, würdet ihr eure Kinder unter diesen Umständen zur Schule schicken? Oder würdet ihr euch weigern?
Im chinesischen Dorf Pili müssen Kinder den gefährlichsten Schulweg der Welt in Kauf nehmen. Er führt an Stromschnellen, Bergen und Abgründen vorbei. Die Region Xinjiang. Viele chinesische Grenzgebiete sind immer noch so abgelegen und unzugänglich, dass keine Straßen zu ihnen führen. Als die Neunjährige auf dem engen Pfad am Hügel hoch über dem Fluss steht, reagiert sie plötzlich panisch. Sie kreischt und schreit, traut sich weder vor noch zurück. Ein Verwandter von ihr schultert sie und geht mit ihr die paar Meter weiter, bis sie sicheren Grund unter ihren Füßen haben. Er erklärt in die Kamera: „Hier ist die Kleine letztes Jahr abgerutscht und in den Strom gefallen.“ Es ist der gefährlichste Schulweg der Welt. Zweimal im Jahr, immer nach den Winter- und Sommerferien, nehmen 43 Kinder und Jugendliche aus dem Dorf Pili im äußersten Südwesten Xinjiangs eine extreme Strapaze auf sich, nur um zur Schule zu gehen. Sie müssen zwei Tage und eine Nacht hintereinander über schwankende Holzplanken klettern, sich von 300 Meter hohen Abhängen abseilen lassen und reißende Flüsse überqueren. Reporter des Staatsfernsehens CCTV begleiteten sie jetzt auf ihrem Schulweg. Sie hatten von der Geschichte der Kinder gehört und filmten vor Ort über Tage mit ihren Kameras den Treck durch ziemlich unwegsames Gelände. Mit Romantik oder Abenteuer hat das nichts zu tun. Viele chinesische Grenzgebiete sind immer noch so abgelegen und unzugänglich, dass keine Straßen zu ihnen führen. Das trifft auch für das Xinjianger Grenzdreieck vor Tadschikistan, Afghanistan und Pakistan zu. Schule ist mehr als 200 Kilometer von Pili entfernt Pili ist eines von mehreren dort verstreut liegenden und von fünf chinesischen Nationalitäten bewohnten Dörfern, in denen rund 500 bis 600 Kinder mit ihren Familien leben. Früher boten Zwergschulen ohne Stromanschluss den Kindern Elementarunterricht. Sie wurden abgeschafft, als am Kreissitz 2008 ein modern ausgestattetes Schulzentrum für die gesamte Region erbaut wurde. Auch die Kinder in den Grenzregionen sollten dort in den Genuss des allgemeinen neunjährigen Schulbesuchs kommen, auf den alle 200 Millionen Kinder und Jugendlichen in China ein Anrecht haben. Nur – etwas wurde übersehen: Die neue Schule, in der sogar Computerunterricht gegeben wird, ist mehr als 200 Kilometer von Pili entfernt. Jeeps und Lkws kommen aber nur 130 Kilometer über 4500 Meter hohe Berge durch Flussbetten und Schotterstraßen an Pili heran. Dann enden im Kreis Maeryang die befahrbaren Verbindungen, 70 Kilometer vor dem Dorf. Kreisbeamte und engagierte Lehrer überredeten die 75 Familien von Pili, dennoch ihre Kinder in die Kreisschule zu schicken. Der Staat übernimmt auch alle Schul-, Wohnheim- und Transportkosten, um sie während des Schulhalbjahres unterzubringen. Flussüberquerung mit Holzkabine an Seilen Seit zwei Jahren werden nun die sechs bis 17 Jahre alten Schüler von einer Begleitgruppe aus Pili abgeholt und zu den Ferien wieder nach Hause zurückgebracht. CCTV-Reporter filmten das Abholen und begleiteten den Treck auf seinem beschwerlichen Weg. Sie wurden vom ganzen Dorf verabschiedet. Jedes Kind wurde zudem von einem Familienmitglied die gesamte Strecke begleitet. Das Gepäck konnte von Kamelen transportiert werden. Insgesamt dreimal musste die Gruppe Flüsse überqueren, einmal besonders abenteuerlich in einer schwankenden über Seile gezogenen Holzkabine. Die Brennpunktsendung „Jiaodian Fangtan“ (Fokus) und weitere Reportagen lösten eine Debatte aus, wie China am besten seinen Hunderttausenden Kindern in Grenz- und Armutsgebieten zum Schulbesuch verhilft. Die Reporter begleiten nur die Schüler von Pili. Von den noch abgelegeneren Dörfern im Pamirgebiet waren weitere 500 Schüler viele Tage unterwegs. Die Provinzregierung von Xinjiang lässt nun eine Straße von Maeryang nach Pili bauen. Die Kosten für die 70-Kilometer-Strecke werden mit umgerechnet rund neun Millionen Euro veranschlagt. Im Juli begannen dazu die Arbeiten, die bis 2013 dauern sollen. Bis dahin müssen sich die Schüler von Pili zweimal im Jahr auf ihren vertrackten Schulweg machen. -------------------- Nachträglich editiert von Mic920 am 30.11.2011 18:41 Mic920 |
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Themen: 42 |
ja davon gab es auch ein tv bericht. glaube bei welt der wunder war das ... schon echt grass das ganze
Wer da meint ,er sei besser als der eine.Steht oft da gemieden und alleine. |
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Mic920 Direkt-Link |
Also mir wäre das doch deutlich zu hart, würde das meinem Kind und auch mir nicht antun. Mic920 |
Themen: 84 |
Das habe ich wohl nicht gesehen aber einen anderen Bericht. Im Dschungel oder so, mit Seilen über Schluchten und so weiter und so fort. Ich bin froh und dankbar, dass ich es meiner Tochter nicht an tun muss sondern sie wenn es so weit ist, sicher zur Schule hin und zurück begleiten und geleiten kann
Wäre das der Schlag meines Herzens |
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Themen: 96 |
Wurde der Text selbst verfasst oder kopiert? Bei letzterem wäre ne Quellenangabe ganz hilfreich. Dummköpfe sind Denkerköpfen weit überlegen. Zahlenmäßig. |
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Themen: 78 |
Zitat (Berlin030):
Wurde der Text selbst verfasst oder kopiert? Bei letzterem wäre ne Quellenangabe ganz hilfreich. Einfach den ersten Satz kopieren und googlen... Tadaaaa.... Quelle
Das Gegenteil von Chaos ist nicht Ordnung, sondern Stillstand! |
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Themen: 96 |
Aber was Urheberrechte und die Notwendigkeit von Zitatkennzeichnung betrifft, wissen wir ja alle nicht erst seit Guttenberg, oder? Back to topic... gevotet habe ich schon. Dummköpfe sind Denkerköpfen weit überlegen. Zahlenmäßig. |
7 Beiträge • oben
littlebui (26): da kann man schon ausschlagen und wann wird man wach??? um kurz vor 6!

Bis sie es aufgrund der Straßen selbst kann - und das finde ich als Mama schon gefährlich genug
...ist mir klar, dass ich es so hätte rausfinden können.
