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Umfrage: Ailton ganz unten im Dschungelcamp - Eure Meinung?
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Ailton völlig am Ende (schlimmer geht immer)
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Ein Star auf dem Weg in den Abgrund?!
Aílton Gonçalves da Silva wurde am 19. Juli 1973 in Mogeiro, Paraíba, Brasilien geboren. Er wurde als Aílton bekannt und brachte es als Fußballspieler zu Ruhm und Ehren. Doch ab dem 13.1.2012 sehen wir den Ex-Star und Ex-Millionär endgültig am Boden: denn dann zieht er als einer von insgesamt elf Bewohnern in das berühmt-berüchtigte Dschungelcamp von RTL in der "Promi"-Show "Ich bin ein Star, holt mich hier raus!" ein.
Dort wird das "Moppelchen" der Nation sicherlich einiges an Gewicht verlieren, bedenkt man das spartanische Essen, welches sich zudem auch noch in schweißtreibenden oder ekligen Dschungelprüfungen hart erkämpft werden muss.
Umgeben von gefährlichen Schlangen, Ratten und anderem Getier, dem man nicht so gerne in freier Natur begegnen möchte, sieht er sich auch Dschungelprüfungen wie z.B. dem "Kakerlaken-Sarg" gegenüber. Im schlimmsten Fall muss er sogar ekligste Tiere und Gerichte essen, wie z.B. Känguru-Hoden oder Käse, der wie Erbrochenes schmeckt.
Auch seine Mitstreiter im Dschungelcamp sind hierbei nicht zu unterschätzen, zwischenmenschlicher Ärger ist bei diesem Projekt nahezu unvermeidbar. Erinnern wir uns hierbei z.B. an Sarah Knappik oder Caroline Beil.
Es ist der traurige Höhepunkt einer lange Zeit großartigen Fußballer-Karriere, an der ganz Deutschland, sofern es denn will, live teilhaben darf.
Blicken wir einmal zurück auf eine besondere Karriere und behalten dabei im Hinterkopf, wie es sein kann, das so jemand so derbe abstürzt und sich freiwillig öffentlich lächerlich macht?
Mit Werder Bremen wurde der antrittsschnelle Mittelstürmer 2004 Deutscher Meister und Torschützenkönig der Bundesliga. Im selben Jahr wurde er zudem als erster Ausländer zum Fußballer des Jahres in Deutschland gewählt.
In der Bundesliga spielte er auch für den FC Schalke 04, den Hamburger SV und den MSV Duisburg. Er ist der dritte von bislang insgesamt vier ausländischen Spielern, die mehr als 100 Bundesligatore erzielten.
International war der in Deutschland auch Toni und Kugelblitz genannte Brasilianer auch in Mexiko, der Türkei, der Ukraine, Serbien, China, der Schweiz und Österreich als Spieler tätig. Zurzeit spielt er für Rio Branco Esporte Clube, seine 20. Station im Profifußball.
Über Ypiranga FC, Mogi Mirim FC, nochmals Ypiranga FC, SC Internacional, Santa Cruz FC, Guarani FC, São Paulo und UANL Tigres landete er dann endlich in Deutschland. Für damals nicht verachtenswerte 2,75 Millionen Euro wechselte er im Oktober 1998 zum SV Werder Bremen. Dort sah er sich den als Schleifer bekannten Trainer felix Magath gegenüber und hatte als Brasilianer zudem mit der Umgewöhnung zu kämpfen: Wetter, Kultur und auch die Menschen waren ihm eher fremd. Winter, Schnee - was ist das? So reichte es dann auch in seiner ersten Saison nur zu zwei Bundesliga-Toren. Doch Ailton gewöhnte sich mit der Zeit ein und steigerte stetig seine Leistung. In der kommenden Saison erzielte er dann bereits zwölf Treffer, in der Saison 2000/01 brachte er es zu 13 Toren, 2001/02 waren es dann schon 16 Treffer, ebenso wie in der Saison 2002/03, und in der Saison 2003/04 wurde er mit stolzen 28 Toren in Deutschland zum Torschützenkönig der 1. Bundesliga, gewann mit Werder Bremen die Deutsche Meisterschaft und zudem den DFB-Pokal, in dessen Verlauf er satte sechs Tore beisteuerte. Insgesamt brachte er es bei dem SV Werder Bremen auf 88 Tore in 169 Spielen.
Aílton wurde als erster ausländischer Spieler Deutschlands Fußballer des Jahres. Mit 37 Punkten stellte er in der seit 1995/96 geführten Scorer-Wertung einen zwischenzeitlichen Rekord auf.
In der Saison 2004/05 wechselte er ablösefrei zum FC Schalke 04. Dort Aílton es in 29 Bundesligaspielen zu 14 Toren. Danach folgte ein schneller Wechsel zum türkischen Spitzenclub Beşiktaş Istanbul, die sich Aílton 3,5 Millionen Euro kosten ließen. € für die Saison 05/06. Mit Schalke wurde Aílton Vize-Meister und Vize-Pokalsieger.
Weil er im Dezember nicht für den Kader berücksichtigt wurde, unternahm er einen erfolglosen Fluchtversuch in Richtung Brasilien. Im Januar 2006 schaffte er es dann endlich wieder zurück in die Bundesliga und landete beim Hamburger SV. Diese ließen sich die Ausleihe 450.000 Euro kosten. Eine Kaufoption ließ der HSV ungenutzt und musste somit zurück an den Bosporus. Da er dort weiterhin verbannt blieb, zog es ihn zu Beginn der Saison 2006/07 in die serbische Liga zu Roter Stern Belgrad. Dort gewann Aílton die serbische Meisterschaft.
Anschließend verpflichtete Grasshoppers Club Zürich Aílton auf Leihbasis. Er erzielte in 13 Spielen 9 Tore. Zürich zog jedoch nicht die Kaufoption.
So landete Aílton dann wieder in Deutschland, beim MSV Duisburg. Die Ablösesumme betrug gerade einmal 100.000 Euro. Er brachte es lediglich zu einem Treffer, der jedoch fiel ausgerechnet gegen seinen Ex-Verein SV Werder Bremen. Nach einer Suspendierung am 4. Januar 2008 wurde am 25. Februar die Vertragsauflösung bekanntgegeben.
Es folgten zwei Spiele für die ukrainische Erstliga-Mannschaft Metalurh Donezk, ein nicht viel längeres Intermezzo beim Cashpoint SC Rheindorf Altach in der Österreichischen Bundesliga sowie beim brasilianischen Zweitligisten Campinense Clube und Chongqing Lifan in der Chinesischen Superliga.
Am 2. Dezember 2009 wechselte Aílton zum Niederrheinligisten KFC Uerdingen 05, bereits am 22. Juli 2010 zum Regionalligisten FC Oberneuland und im Februar 2011 kehret er nach Brasilien zurück und unterschrieb beim unterklassigen Verein Rio Branco Esporte Clube.
Finanziell hatte Aílton bereits während seiner Karriere stets große Probleme, kam trotz teilweise sehr gut dotierter Verträge nie mit seinem Geld aus.
Randnotizen:
Nach Stéphane Chapuisat (106) und Giovane Élber (133) erzielte Aílton als dritter ausländischer Spieler mehr als 100 Tore in der Bundesliga.
Da Aílton keine Chance sah, in die brasilianische Nationalmannschaft berufen zu werden, spielte er vorübergehend mit dem Gedanken, die deutsche Staatsbürgerschaft anzunehmen. Auch eine Einbürgerung in Katar stand zur Debatte.
Im März 2007 startete Aíltons ehemaliger Spielervermittler Werner Helleckes eine Versteigerung beim Internetauktionshaus ebay, welche Trophäen und andere persönliche Gegenstände des Brasilianers beinhaltete. Unter anderem wurde die Torjägerkanone, welche Aílton 2003/04 verliehen wurde, angeboten. Grund für die Versteigerung waren Helleckes Auskunft zufolge Schulden Aíltons bei seinem Berater. Am 9. März 2007, 80 Minuten vor Ablauf, löschte ebay die Auktion bei einem Gebot von über 600.000 €. Grund dafür war eine einstweilige Verfügung, die durch Aílton erwirkt wurde. Anschließend stellte Aílton die Trophäe bis zu seinem Karriereende dem Werder-Museum für die Ausstellung zur Verfügung.
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Nachträglich editiert von Newbie am 03.01.2012 08:41
„Der Vorteil der Klugheit besteht darin, daß man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger.“ (Kurt Tucholsky)
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Sith (27)
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Kleines, dickes Ailton brauch also mal wieder Geld.
Seine Leistung für Werder Bremen in allen Ehren, aber in (fast) jedem anderen Team hat er doch gnadenlos versagt. Der lebt einfach über seinem Lebensstandard und sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Naja soll er mal Kakerlaken fressen gehen, vielleicht schmeckts ihm so gut das er nie mehr zurück möchte ausm Dschungel.
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Nachträglich editiert von Sith am 03.01.2012 08:51
*~Schwarz-Weiß-Grüner Hannoveraner!~*
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MrBean (42)
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Ailton, ein genialer Torjäger ohne Frage. Seine Interviews sind ebenfalls "kult".....
ich meine er sollte mal bei Hannover 96 eine Probetraining absolvieren. Besser wie Ya Konan oder der Sobiech ist er auf jeden Fall (grins),,,,,,,
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Zitat (MrBean):
Ailton, ein genialer Torjäger ohne Frage. Seine Interviews sind ebenfalls "kult".....
ich meine er sollte mal bei Hannover 96 eine Probetraining absolvieren. Besser wie Ya Konan oder der Sobiech ist er auf jeden Fall (grins),,,,,,,
Nee, lass mal gut sein. Ich habe ihn gestern in einem Hallenturnier gesehen.
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Maik1997 (14)
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