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Wer arbeitet im öffentlichen Dienst ?
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Themen: 14 |
Hallo Mich interessiert mal, wer von euch im öffentlichen Dienst arbeitet, wie ihr daran gekommen seid (durch Ausbildung ausgeschlossen) und ob es stimmt, dass man dort wirklich nur mit Vitamin B reinkommt? Bzw. dass die ausgeschriebenen Stellen, die man so in der Zeitung liest eigentlich schon längst intern vergeben sind. Freue mich auf Antworten |
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Themen: 8 |
naja der öffentliche dienst hat ne breite spanne, den gibt es ja in allen berufsrichtungen...ich bin erzieherin und arbeite im öffentlichen dienst im kiga, angestellt beim DRK...aber das hat mit vitamin B nix zu tun... wenn man etwas will, findet man wege. wenn man etwas nicht will, findet man gründe ;-) |
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Themen: 14 |
Zitat (sonnenschein333):
naja der öffentliche dienst hat ne breite spanne, den gibt es ja in allen berufsrichtungen...ich bin erzieherin und arbeite im öffentlichen dienst im kiga, angestellt beim DRK...aber das hat mit vitamin B nix zu tun... ok, hätt ich dazu schreiben sollen.. Ich meine den kaufmännischen Bereich. |
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Themen: 45 |
Ist meißtens so....leider
Beispiel Müllmänner... da kommt man auch nur durch "Beziehung" rein, früher mochte keiner den Job machen, heute schlagen sie sich darum, obwohl die Bezahlung auch nicht mehr der Anreiz sein kann.....! Na, und ein quantum Glück gehört auch dazu. Gegen den Strom die Treppe hinauf..! |
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Themen: 8 |
ok, alles klar... wenn man etwas will, findet man wege. wenn man etwas nicht will, findet man gründe ;-) |
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jul900 Direkt-Link |
1. Öffentlicher Dienst und Arbeit, das steht im Widerspruch. Ich kenne einige, die im öffentlichen Dienst tätig sind und dort wird man für die Anwesenheit bezahlt, nicht für die geleistete Arbeit. Dort macht man sich nicht wirklich kaputt, aber mit Vitamin B hast du in allen Bereichen bessere Chancen, egal ob öffentlicher Dienst oder private Wirtschaft. Einerseits eine schöne Sache mit dem lockeren Leben, andererseits gehen manche daran kaputt. Nicht, weil sie nicht arbeiten wollen sondern weil die ganzen Vollidioten und Dummen immer von den guten Leuten mit ins Boot genommen werden. Das ist öffentlicher Dienst, nicht mehr und nicht weniger. Ein Bekannter von mir hat dort seine Ausbildung gemacht. Nach 1. Jahr hatte er bereits keine Lust mehr dort zu arbeiten, war nicht ausgelastet, unterfordert und die Zustände waren wohl jenseits von gut und böse. Er war wirklich glücklich, dass sie ihn nicht übernommen haben, obwohl er spitzen Leistungen gezeigt hat. Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden. An deiner Stelle würde ich höchstens in einem großen Betrieb eine kaufmännische Ausbildung machen, dort direkt in die JAV gehen und du hast deine Übernahme sicher im öffentlichen Dienst. Geregelte Arbeitszeiten, evtl. Gleitzeit, du machst dich nicht kaputt, es interessiert niemanden ob du dein Pensum schaffst, solange du logische Erklärungen dafür hast und verdienst nicht gerade viel. Ich war auch mal im öffentlichen Dienst und ich will dort nie wieder hin. Ich hatte echt mit mir zu kämpfen, war am Ende ohne Elan und Motivation bei der Arbeit. Es gab Tage, da gab es rein garnichts zu tun, nichts, außer zu warten, dass Aufträge an Land kommen und niemand hat sich für deine Arbeit interessiert, hauptsache sie wurde gemacht, egal wie gut oder schlecht sie war. -------------------- Nachträglich editiert von jul900 am 16.04.2011 16:33 |
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Barney26 Direkt-Link |
bin auch im öffentlichen tätig das man für die anwesenheit bezahlt wird is bullshit. wir reden hier nicht von den politikern du nase die sich wo eintragen und dann 2500 euro kassieren -.- kommt drauf an wo du arbeitest...ich bin im straßenbau und bin zufrieden dort. vitamin B naja, is von vorteil |
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Themen: 8 |
Zitat (Barney26):
bin auch im öffentlichen tätig das man für die anwesenheit bezahlt wird is bullshit. wir reden hier nicht von den politikern du nase die sich wo eintragen und dann 2500 euro kassieren -.- kommt drauf an wo du arbeitest...ich bin im straßenbau und bin zufrieden dort. vitamin B naja, is von vorteil ich denke das stellen erst intern ausgeschrieben werden, ist gar nicht so unnormal, wird bei uns auch erst gemacht, falls sich jemand innerhalb des trägers verändern möchte hat er /sie die chance dazu...finde das eher gerecht den mitarbeitern gegenüber, anschließend wird dann extern ausgeschrieben... wenn man etwas will, findet man wege. wenn man etwas nicht will, findet man gründe ;-) |
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jul900 Direkt-Link |
Zitat (Barney26):
bin auch im öffentlichen tätig das man für die anwesenheit bezahlt wird is bullshit. wir reden hier nicht von den politikern du nase die sich wo eintragen und dann 2500 euro kassieren -.- kommt drauf an wo du arbeitest...ich bin im straßenbau und bin zufrieden dort. vitamin B naja, is von vorteil
Das ist kein Bullshit. Es gibt Bereiche, da stehst du nicht unter Zeitdruck, du hast keine engen Terminvorgaben, du musst einfach nur irgendwie und irgendwann deine Arbeit abliefern und dir dafür Zeit lassen. Vlt. geht es beim Straßenbau etwas anspruchsvoller zu, aber der öffentliche Dienst ist heute noch genauso wie früher. Meine Erfahrung hat es mir gezeigt, genauso wie die von Bekannten. Früher waren die Leute, die aus der freien Wirtschaft zum öffentlichen Dienst gewechselt sind überhaupt nicht ausgelastet. Da war um 11Uhr die Arbeit fertig, der Chef hat keine neue Arbeit vergeben und den restlichen Tag wurde Skat o.ä. gespielt. Solche Zustände gibt es heute immer noch. Im öffentlichen Dienst geht man nicht kaputt, jedenfalls in den meisten Bereichen nicht. Was meinste was ich mir anhören musste? "Chef, ich bin fertig mit der Arbeit, was gibt es sonst noch zu tun?" "Wie spät ist es denn?" "10:30Uhr" "Oh, wir sprechen nach dem Mittag weiter, ist ja auch bald." Dann sitzt man da, versucht irgendwie Arbeit heranzuschaffen, damit man seine Stunden voll bekommt und ich habe es irgendwann einfach nicht mehr eingesehen, warum ich der Trottel sein soll, der sich mühvoll die Arbeit heranschaffen sollte. Damals lief einiges schief, sehr schief sogar. Man konnte eigentlich nur noch mit dem Kopf schütteln. Da wurden Gelder für sinnlose Sachen ausgegeben, Fehlinvestionen noch und nöcher und man fragt sich irgendwann was dieser Scheiß soll. Da hieß es z.B. "Ne, in dem Bereich brauchen wir keinen neuen Mitarbeiter, zu wenig Arbeit vohanden." Also haben sie einen Azubi vor die Tür gesetzt. Einen Monat später fällt denen ein: "Mensch, es ist so viel Arbeit da, wir holen uns einen Leiharbeiter, den können wir getrost immer dann abschieben, wenn wir ihn nicht mehr brauchen." Du brauchst mir nicht zu erzählen wie es dort ist, ich habe meine eigene Erfahrung damit gemacht. |
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Themen: 10 |
ich arbeite auch im öffentlichen dienst als gärtner |
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Barney26 Direkt-Link |
Zitat (jul900):
Das ist kein Bullshit. Es gibt Bereiche, da stehst du nicht unter Zeitdruck, du hast keine engen Terminvorgaben, du musst einfach nur irgendwie und irgendwann deine Arbeit abliefern und dir dafür Zeit lassen. Vlt. geht es beim Straßenbau etwas anspruchsvoller zu, aber der öffentliche Dienst ist heute noch genauso wie früher. Meine Erfahrung hat es mir gezeigt, genauso wie die von Bekannten. Früher waren die Leute, die aus der freien Wirtschaft zum öffentlichen Dienst gewechselt sind überhaupt nicht ausgelastet. Da war um 11Uhr die Arbeit fertig, der Chef hat keine neue Arbeit vergeben und den restlichen Tag wurde Skat o.ä. gespielt. Solche Zustände gibt es heute immer noch. Im öffentlichen Dienst geht man nicht kaputt, jedenfalls in den meisten Bereichen nicht. Was meinste was ich mir anhören musste? "Chef, ich bin fertig mit der Arbeit, was gibt es sonst noch zu tun?" "Wie spät ist es denn?" "10:30Uhr" "Oh, wir sprechen nach dem Mittag weiter, ist ja auch bald." Dann sitzt man da, versucht irgendwie Arbeit heranzuschaffen, damit man seine Stunden voll bekommt und ich habe es irgendwann einfach nicht mehr eingesehen, warum ich der Trottel sein soll, der sich mühvoll die Arbeit heranschaffen sollte. Damals lief einiges schief, sehr schief sogar. Man konnte eigentlich nur noch mit dem Kopf schütteln. Da wurden Gelder für sinnlose Sachen ausgegeben, Fehlinvestionen noch und nöcher und man fragt sich irgendwann was dieser Scheiß soll. Da hieß es z.B. "Ne, in dem Bereich brauchen wir keinen neuen Mitarbeiter, zu wenig Arbeit vohanden." Also haben sie einen Azubi vor die Tür gesetzt. Einen Monat später fällt denen ein: "Mensch, es ist so viel Arbeit da, wir holen uns einen Leiharbeiter, den können wir getrost immer dann abschieben, wenn wir ihn nicht mehr brauchen." Du brauchst mir nicht zu erzählen wie es dort ist, ich habe meine eigene Erfahrung damit gemacht. nur weil du diese erfahrung gemacht hast muss es nicht überall so sein. klar macht man sich nicht kaputt aber das is doch auch irgendwo gut so. muss arbeit einen immer kaputt machen? und so die bau bereiche sind eben anders als die wo im rathaus arbeiten. ich bin glücklich da wo ich bin. so gute kollegen und so tolle vorgesetzte hast du nicht oft. und das is für mich das was zählt. arbeit is genug da, da muss ich mir keine sorgen machen |
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Vectrabraut79 Direkt-Link |
Zitat (jul900):
Das ist kein Bullshit. Es gibt Bereiche, da stehst du nicht unter Zeitdruck, du hast keine engen Terminvorgaben, du musst einfach nur irgendwie und irgendwann deine Arbeit abliefern und dir dafür Zeit lassen. Vlt. geht es beim Straßenbau etwas anspruchsvoller zu, aber der öffentliche Dienst ist heute noch genauso wie früher. Meine Erfahrung hat es mir gezeigt, genauso wie die von Bekannten. Früher waren die Leute, die aus der freien Wirtschaft zum öffentlichen Dienst gewechselt sind überhaupt nicht ausgelastet. Da war um 11Uhr die Arbeit fertig, der Chef hat keine neue Arbeit vergeben und den restlichen Tag wurde Skat o.ä. gespielt. Solche Zustände gibt es heute immer noch. Im öffentlichen Dienst geht man nicht kaputt, jedenfalls in den meisten Bereichen nicht. Was meinste was ich mir anhören musste? "Chef, ich bin fertig mit der Arbeit, was gibt es sonst noch zu tun?" "Wie spät ist es denn?" "10:30Uhr" "Oh, wir sprechen nach dem Mittag weiter, ist ja auch bald." Dann sitzt man da, versucht irgendwie Arbeit heranzuschaffen, damit man seine Stunden voll bekommt und ich habe es irgendwann einfach nicht mehr eingesehen, warum ich der Trottel sein soll, der sich mühvoll die Arbeit heranschaffen sollte. Damals lief einiges schief, sehr schief sogar. Man konnte eigentlich nur noch mit dem Kopf schütteln. Da wurden Gelder für sinnlose Sachen ausgegeben, Fehlinvestionen noch und nöcher und man fragt sich irgendwann was dieser Scheiß soll. Da hieß es z.B. "Ne, in dem Bereich brauchen wir keinen neuen Mitarbeiter, zu wenig Arbeit vohanden." Also haben sie einen Azubi vor die Tür gesetzt. Einen Monat später fällt denen ein: "Mensch, es ist so viel Arbeit da, wir holen uns einen Leiharbeiter, den können wir getrost immer dann abschieben, wenn wir ihn nicht mehr brauchen." Du brauchst mir nicht zu erzählen wie es dort ist, ich habe meine eigene Erfahrung damit gemacht.
Das kann ich alles bestätigen, mobing pur für den der schnell und trotzdem gut seine Arbeit erledigt hat.
Treffen sich zwei Beamte auf dem Flur: Sag der eine zu, anderen kannst du auch nicht schlafen. Ist fast wirklich so. War ganz nett, der Verdienst und die Gleitzeit, aber mit der Realen Arbeitswelt kaum zu vergleichen.
Bin froh in der Freien Wirtschaft angekommen zu sein. Auch wenn der Verdienst bescheiden ist, weißt du das du WIRKLICH gebraucht wirst und nicht weil noch Steuergelder übrig, sind Eingestellt wurdest.
-------------------- Nachträglich editiert von Vectrabraut79 am 16.04.2011 17:00 |
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Themen: 8 |
Zitat (Barney26):
nur weil du diese erfahrung gemacht hast muss es nicht überall so sein. klar macht man sich nicht kaputt aber das is doch auch irgendwo gut so. muss arbeit einen immer kaputt machen? und so die bau bereiche sind eben anders als die wo im rathaus arbeiten. ich bin glücklich da wo ich bin. so gute kollegen und so tolle vorgesetzte hast du nicht oft. und das is für mich das was zählt. arbeit is genug da, da muss ich mir keine sorgen machen so ist es bei uns auch. wenn man etwas will, findet man wege. wenn man etwas nicht will, findet man gründe ;-) |
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Themen: 9 |
ich arbeite auch im öffentlichen Dienst, bei der AOK Niedersachsen im Vertriebsinnendienst. Stellen die in der Zeitung stehen werden erst intern ausgeschrieben da hast du recht, wenn sich keiner bewirbt dann wird die Stelle erst extern ausgeschrieben. Ich habe auch nur von der Stelle damals erfahren weil sie mir meine Mama aus dem internen Stellenmarkt ausgedruckt hat, und da sich keiner intern beworben hatte wurde ich berücksichtigt. Ich bekomme jetzt im Juni auch meinen unbefristeten Vertrag. Wenn man gut ist bekommt man auf jeden Fall eine Chance |
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Spica Direkt-Link |
Also, wenn ich das hier alles lese, dann kann ich bei manchen ne Krise kriegen. Ich bin seit 15 Jahren im öffentlichen Dienst, ich bin dort hin gekommen, weil ich dort ne Ausbildung gemacht habe. Ich war sogar Beamtin während meiner Ausbildung. Jetzt bin ich Angestellte. Macht aber nix. Will nie wieder Beamtin sein. Könnte es...aber neee... . Man hat einen guten Job, aber nicht ohne fähig zu sein. Zumindest in meinem Job (Bibliotheksassistentin). Man muss ständig dazu lernen wollen, wenn man was nicht kann, ok, dann kann man fragen. Wir werden oft ins kalte Wasser geschmissen... Neue Datenbanken, neue Nachschlagewerke...etc. pp. Wenn man nicht offen für solches ist....dann, na ja... Vitamin B gibt es auch, aber mittlerweile können sich nur noch welche bewerben, die das gelernt haben und wenn es von der Job-Börse freigegeben wurde. Und dann öffentlich ausgeschrieben wurde... und dann kommen ja noch die ganzen Dienststufen dazu... |
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Ossilein (28): Frauen an die MACHT, macht sauber, macht essen.... ;-) (1)

