Umfrage: Wer hat mehr Verantwortung für Minderjährige im Internet?
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11 Beiträge • unten

Wie kann man Minderjährige vor sexuellen Übergriffen im Internet schützen?

Jumpy (25)


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Am 31.10.2010 um 02:53:

Hallo liebe User,

jeder kennt dies doch. 

Da ist ein Minderjähriger und wird von einem Erwachsenen mit sexuellen Themen voll geschrieben, irgendwelche Fotos geschickt und so weiter.

Dieses Thema ist häufig ein Tabu, da sogut wie niemand mit so etwas zu tun haben möchte. 

Doch das ist meiner Meinung nach Falsch. 

Jede Seite, sowohl Plattform-Betreibern aber auch Eltern geht dieses Thema etwas an.

Immer wieder ist zu lesen, dass die Betreiber von Plattformen Usern unter 16 Jahren das Einloggen ab einer gewissen Uhrzeit untersagen sollten. Weil es ja zuviele Pädophile gibt, die Minderjährige anschrieben können.

Fakt ist aber: Egal zu welcher Tageszeit, Pädophile sind immer da!

Daher würde eine solche Sperrzeit nichts bringen, denn die Minderjährigen würden weiterhin solche Mails erhalten. Auch wenn sie Offline sind.

Doch was ist mit den Eltern? Diese haben eine Fürsorgepflicht und so ihre Kinder selbst schützen sollten!

Es gibt immer Möglichkeiten von beiden Seiten aus, solchen Übergriffen vorzubeugen. 

Doch wer hat mehr Verantwortung? Die Eltern, Die Plattformbetrieber? Oder doch beide? 

 

Aber mich interessiert auch eure Meinung,

  • wie schützt ihr eure Kinder?
  • Wer ist eurer Meinung nach für den Schutz im Internet zuständig?
  • Welche Möglichkeiten gibt es solche Übergriffe zu unterbinden?

Ich hoffe auf eine konstruktive Beteiligung.

 

 

 

 

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Jumpy (25)


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Am 31.10.2010 um 02:57:

Eines der wichtigsten Möglichkeiten:

Die Eltern müssen mit ihren Kindern über dieses Thema offen reden und auch immer wieder Gespräche führen. Sie sollten ein offenes Ohr für Ihre Kinder haben.

Weiterhin gibt es die Möglichkeit eine gewisse Zeit festzulegen, in der die eigenen Kinder ins Internet dürfen. Dies ist mit neueren Routern aber auch Software möglich. 

Weiterhin kann man festlegen, welche Seiten von den Kindern besucht werden dürfen und welche gesperrt sind.

 

Was auch eine Möglichkeit der Betreiber von Plattformen wäre:

Das private Anschreiben von Minderjährigen den Erwachsenen zu untersagen. So das wirklich kein privat und somit nicht einsehbarer Kontakt zwischen ihnen entsteht.

 

goolive hat ja schon die Suchoption so eingerichtet, das Erwachsene User keine Minderjährigen suchen können.

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AUT0NYM
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Am 31.10.2010 um 03:28:

als allererstes kommen die eltern: mein kind (ich habe 3 davon) würde nicht unbeaufsichtigt auf beliebigen seiten im netz surfen dürfen. es gibt programme, die speziell darauf ausgerichtet sind und gewisse websites filtern können bzw. eine kindersicherung, die den kindern ausschließlich den besuch gewisser websites erlaubt.

das ist aber nur ein anfang, schutz zu 50%.

ich selbst habe eine lange zeit in einer großen, wenn nicht sogar bundesweit größten community, basierend auf einem chat, intensiv im jugendschutzteam mitgearbeitet und kann bestätigen, dass es unabhängig von jeglicher uhrzeit ist, von kranken menschen angeschrieben zu werden. wir haben vorsätzlich mit fakenicks gearbeitet, um solche personen ausfindig zu machen.

aus meiner erfahrung kann ich sagen, dass es diese subjekte wie sand am meer gibt. es ist ein hoffnungsloser kampf.

 

lange rede, kurzer sinn: achtet darauf, was eure kinder im internet tun, bestenfalls mit hilfe von zusatzprogrammen, die dabei unterstützen. lasst eure kinder nicht den ganzen tag vor dem internet gammeln, sondern maximal 2-3 stunden.... das sollte mehr als genug sein.

kümmert euch! bietet alternativen, unternehmt was, übernehmt verantwortung!

-------------------- Nachträglich editiert von INF0RMER am 31.10.2010 03:28

-------------------- Nachträglich editiert von INF0RMER am 31.10.2010 03:29

Pummelfeee
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Am 31.10.2010 um 07:25:

Naja, die Hauptverantwortung liegt so oder so bei den Eltern.

Bevor die Kinder ins Internet dürfen definitiv Aufklärungsarbeit leisten. Was passieren könnte usw., wann sie sich an die Eltern wenden sollten usw. und definitiv kontrolliert ins Internet gehen, d.h. beim Kind schauen und fragen was es macht und tut.

Natürlich muss man als Elternteil auch Vorbild sein.

Die Community, der Chat oder entsprechende Internetseite hat natürlich auch diverse Pflichten. aber wie ich sagte: das Hauptaugenmerk darüber liegt nun mal bei den Eltern.

playgirl17 (22)


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Am 31.10.2010 um 07:39:

Wenn ich ein Kind hätte würde es Zeiten bekommen wo es dann ins Internet darf und dann würde ich auch mal über die Schulter schaun auf welchen Seiten mein Kind so ist! Und mit meinem Kind auch darüber reden was so passieren kann, wenn man im Internet ist!

Mehr Verantwortung haben die Eltern! <--- Ist meine Meinung!

Unmögliches wird Sofort erledigt und Wunder dauern Länger und Kochen kann ICH auch!

Jumpy (25)


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Am 31.10.2010 um 11:28:

Klar ist es richtig, das die Hauptverantwortung bei den Eltern liegt. 

 

Dennoch sollte man nicht ausser Acht lassen, das eine gewisse Verantwortung, auch bei den Betreibern solcher Plattformen ist.

Sie bieten schliesslich, als letztes Glied in der Reihe, eine Möglichkeit privaten Kontakt zu Minderjährigen aufbauen zu können.

Daher sollten die Betreiber auch stark mitwirken. 


Generell ist es so, und das trifft in der heutigen Zeit leider immer öfters zu, dass Eltern es einfach gar nicht Interessiert was ihre Kinder im Internet machen. Hauptsache die Eltern haben ihre Ruhe und werden nicht genervt von den Kindern. 

Daher: Beide Seiten, sowohl Eltern als auch Plattform Betreiber müssen etwas machen. Denn nur die Aufklärung von den Eltern und Schutzmaßnahmen vom Betreiber aus, lassen schon mal eine minimale Chance, so etwas nicht ausarten zu lassen.

Es wird in einer gewissen Form zusammen gearbeitet. Zwar nicht mit Absprachen, aber im Übertragenen Sinne.

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Antipathie (23)


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Am 31.10.2010 um 14:05:

Zitat (Jumpy):

Klar ist es richtig, das die Hauptverantwortung bei den Eltern liegt. 

 

Dennoch sollte man nicht ausser Acht lassen, das eine gewisse Verantwortung, auch bei den Betreibern solcher Plattformen ist.

Sie bieten schliesslich, als letztes Glied in der Reihe, eine Möglichkeit privaten Kontakt zu Minderjährigen aufbauen zu können.

Daher sollten die Betreiber auch stark mitwirken. 


Generell ist es so, und das trifft in der heutigen Zeit leider immer öfters zu, dass Eltern es einfach gar nicht Interessiert was ihre Kinder im Internet machen. Hauptsache die Eltern haben ihre Ruhe und werden nicht genervt von den Kindern. 

Daher: Beide Seiten, sowohl Eltern als auch Plattform Betreiber müssen etwas machen. Denn nur die Aufklärung von den Eltern und Schutzmaßnahmen vom Betreiber aus, lassen schon mal eine minimale Chance, so etwas nicht ausarten zu lassen.

Es wird in einer gewissen Form zusammen gearbeitet. Zwar nicht mit Absprachen, aber im Übertragenen Sinne.

Blubb .. was sollen die Betreiber nun machen !?
Eine Sperre so dass man wenn man über 18 is keine unter 18 anschreiben kann !?

Aha .. dann meldet sich so´n Idiot eben als " Kind " an .. schon wars das.

Wenn man im Internet noch etwas Privatsphäre haben möchte .. ist ein " erhöhtes Sicherheitsprogramm " unmöglich ..
Man könnte Leute engagieren die ständig die Mails von den unter 18 jährigen überwachen
Aber das ist keine Sicherheit .. das is ausspionieren ..

ich find man kann nicht viel machen nur eben die Eltern aufklären .. und die Kinder aufklären.

Vielleicht Chatstunden machen ala " Jugendschutz " was mach ich, wenn mir so etwas passiert ..
was mache ich, wenn mich jemand sexuelle Sachen fragt ...
usw. usf.

aber recht viel mehr, wird meiner Meinung nach ned klappen.

Chaos, Panik, Disaster ....
Meine Arbeit hier ist getan.

willy1896 (23)


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Am 10.11.2010 um 14:46:

Zitat (Jumpy):

 

goolive hat ja schon die Suchoption so eingerichtet, das Erwachsene User keine Minderjährigen suchen können.

 

 

Alles schön und gut, wobei mir diese Veränderung nicht aufgefallen ist!! Weshalb auch suche schließlich nicht nach Minderjährigen!

Ich habe mir dennoch mal den Spaß gemacht und siehe da es ist tatsächlich nicht möglich nach Usern unter 16Jahren zu suchen, allerdings ist es immernoch ein Kinderspiel auf Profile minderjähriger User zuzugreifen da sie regelmäßig in den top 200 der Tagesvotes zu finden sind!!

Diese Sperre ist genau so sinnlos wie manch anderer versuch solche Taten zu verhindern! 

Beispiel vor knapp einem Jahr wurde voll stolz verkündigt, dass ab sofort der zugriff auf Internetseiten die kinderpornographische Inhalte zeigen durch die Internet Dienstanbieter gesperrt werden!!

Ist sicherlich auf den ersten Blick ne sinnvolle lösung zumindest unterbindet man weitesgehend den Konsum von Kinderpornographischem Material in Deutschland!! Man ändert jedoch nichts an der Tatsache das weltweit weiterhin Kinder zu pornographischen zwecken misshandelt werden!!

Aber naja, wir sind ja auch eine Gesellschaft die gelernt hat den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen!!!

Knopf drücken uns sämtliche Seiten sperren ist einfach und wohl auch Kostengünstiger als Aktive zu handeln!!

-------------------- Nachträglich editiert von willy1896 am 10.11.2010 14:47

-------------------- Nachträglich editiert von willy1896 am 10.11.2010 14:48

No girls for a long time!! Just for a good time!! ;-)

au (40)


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Am 23.02.2012 um 19:32:

TadU!

q. e. d.

funkelsternchen33 (37)


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Am 23.02.2012 um 19:44:

also ich habe eine 12 jährige tochter.erstenjs hab ich mit ihr geredet über z.b pädophile und wie sie sich an kinder ran machen ich schaue als was sie so schreibt und wo sie rumkrebst im internet und eine kindersicherung macht sein übnriges ich denke mehr machen kann man nicht.sie weiß wenn sie jemand anschreibt der solche sache schreibt sagt sie bescheid und wir machen das übrige als eltern

ein tag ohne lächeln ist ein verlorener tag

Pest (42)


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Am 23.02.2012 um 19:48:

Ganz klar sind auf jeden Fall sind an erster Stelle die Eltern .. Plattform Betreiber und auch die Schule können noch einiges zur Aufklärung beitragen. 

.. und wenn die Zeit gekommen ist, dann wetzen wir die Messer! *Die Apokalyptischen Reiter*

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