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Lassen Sie sich das Jungfernhäutchen reparieren

WTTC (28)


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Am 19.03.2011 um 15:17:

Hamburg –  

Eine junge Irakerin (25) sollte in ihrer Heimat zwangsverheiratet werden – aber sie ist keine Jungfrau mehr. Aus Furcht vor einem Ehrenmord floh sie über Umwege nach Hamburg. Doch nun soll sie abgeschoben werden. Die skurrile Begründung des Hamburger Verwaltungsgerichtes: Sie können sich ja das Jungfernhäutchen wiederherstellen lassen.

„Man ist erst einmal fassungslos, wenn man so etwas hört. Das ist eine Verletzung der Würde dieser Frau. Dieser Vorschlag ist völlig absurd“, sagt Gisela Nuguid. Sie ist Leiterin der Abteilung „Asyl und Migration“ der Ökumenischen Arbeitsstelle des Kirchenkreises Hamburg-Ost, wo die Irakerin Unterschlupf gefunden hat.

Der Fall: Zainab S. (Name geändert) ist eine gebildete Frau mit Uni-Abschluss in Ökonomie und Management. Mit 19 Jahren sollte sie einen unbekannten Cousin heiraten. Sie war keine Jungfrau mehr, in der Hochzeitsnacht wäre es aufgeflogen – mit furchtbaren Folgen.

Sie floh nach London. Weil Zainab aber auch hier die Rache von dort lebenden Familienmitgliedern fürchtete, tauchte sie in Deutschland unter. Seit Januar befindet sie sich in Hamburg im Kirchenasyl. Kurz darauf wollte Hamburg sie nach London zurückbringen lassen. Sie weigerte sich – aus Todesangst.

Der Eilantrag vor dem Verwaltungsgericht, die Rückführung nach England zu stoppen, wird abgelehnt – mit einer skurrilen Begründung. Die Richterin beschied der Frau: Eine Selbstmordgefahr wegen der fehlenden Jungfräulichkeit sei nicht gegeben, sie könne sich in England ja das Jungfernhäutchen operativ wiederherstellen lassen.

„Vielleicht wollte die Richterin ihr ja einen guten Tipp geben, aber so etwas kann man einer Frau doch nicht ernsthaft raten“, sagt Gisela Nuguid, in deren Kirchenasyl die junge Frau vor der Rückführung erst einmal sicher ist.
Nachfrage beim Verwaltungsgericht. Kommentieren will man die Sache dort nicht. „Diese Entscheidung obliegt der richterlichen Unabhängigkeit“, sagt Sprecherin Susanne Walter. Es sei außerdem nicht nachzuweisen gewesen, dass Zainab S. in London leichter hätte aufgespürt werden können.

Am 2. Mai befasst sich das Gericht erneut mit dem Fall. Die Unterstützer von Zainab S. haben eine Online-Petition gestartet (www.hamburgasyl.de). Am 28. März wollen sie sich außerdem an den Petitionsausschuss der Bürgerschaft wenden, damit Zainab S. in Hamburg Asyl beantragen kann.

 

Quelle

 

julie24
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Am 19.03.2011 um 15:21:

Also das ist völlig unter aller Würde !!

Regenwolkenschaf (21)


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Am 19.03.2011 um 15:26:

das hat ja auch keine risiken oder so... oh man.. und ob sie es wieder herstellen lässt oder peng.. sie ist keine jungfrau mehr in den augen der familie und da bringt es wohl auch nichts mehr sich das wieder herstellen zu lassen oder sehe ich das falsch??

Ach ja.. Ich bin der König! ;)

julie24
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Am 19.03.2011 um 15:30:

Zitat (Regenwolkenschaf):

das hat ja auch keine risiken oder so... oh man.. und ob sie es wieder herstellen lässt oder peng.. sie ist keine jungfrau mehr in den augen der familie und da bringt es wohl auch nichts mehr sich das wieder herstellen zu lassen oder sehe ich das falsch??

 

Doch schon.Den nach der Hochzeitsnacht wird das Laken in Augenschein genommen,und wenn da kein Blut oder ähnliches zu sehen ist,was meinste was dann los ist? Die Familie will ihr Geld zurück und haben schande gebracht.In solchen Ländern werden die Frauen gesteinigt wenn sie keine Jungfrau mehr war als sie in die Ehe ging !!!

WeltraumKuh (16)


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Am 19.03.2011 um 15:54:

In meinen Augen hat das Land aus dem sie herkommt eh einen an der Waffel. Oder eher die Menschen da..

Klar, anderes Land, andere Sitten. Aber das ist schon keine Sitte mehr.....

 

Meinungsfreiheit lässt grüßen.

SternzeichenBohne
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Am 19.03.2011 um 16:13:

Immerhin hat die Richterin erkannt, dass dieser Trend sich in ein paar Jahren weltweit großer Beliebtheit erfreuen dürfte und mal eben fix zwischen Botox und Lidstraffung durchführbar ist. Vielleicht hat die Richterin sich ja schon selbst ein paar Male unter's Messer gelegt, wer weiß...

Was das Menschliche anbelangt, muss man zu der Angelegenheit ja nicht mehr viel sagen.

Ich finde es aber viel bedenklicher, dass im hochzivilisierten Deutschland solche Urteile gefällt werden, während der scheinheilige Deutsche wieder über die Sitten in fremden Ländern sinniert, statt solchen Juristen die Amtserlaubnis zu entziehen.

 

Echsezero (26)


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Am 19.03.2011 um 16:17:

Wenn sie nicht schon rumgepoppt hätte, hätte sie keine Probleme. Wer also die Risiken seiner "Lebensart" kennt, sollte nichts falsches tun.

Und da die Möglichkeit schon seit Jahren angewendet wird, ist es auch keine große Sache mehr heutzutage das Jungfernhäutchen wieder herstellen zu lassen.

Mal abgesehen davon, dass sie hier in Deutschland ist und hier nicht gesteinigt werden darf.

Der Vorteil der Klugheit besteht darin, daß man sich dumm stellen kann.
Das Gegenteil ist schon schwieriger.

philvox (31)


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Am 13.07.2011 um 16:20:

DU hast ganz schön viel Meinung für so wenig Ahnung!

Philvox im Netz: http://sven.hat-gar-keine-homepage.de

Ansotica (38)


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Am 13.07.2011 um 17:40:

Vielleicht hat sie ja Glück und bekommt hier Asyl.

Manche Sitten und Gebräuche in einigen Ländern sind erschreckend. 

Bereue nie, was du getan hast, wenn du im Augenblick des Geschehens glücklich warst.

SeymourEvil (26)


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Am 12.08.2011 um 08:56:

Beitrag wurde verschoben von News nach Gesundheit & Wellness (Du bist nicht ganz fit? Du hast Stress und bist total ausgebrannt? Hier findest du Hilfe zum Thema Körper und Geist! )

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