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Lohnuntergrenze
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Es soll eine Lohnuntergrenze in den Bereichen wo es keine tarifvertraglichen Löhne gibt eingeführt werden. Bestimmen soll die Untergrenze eine Kommission der Tarifpartner. Die Höhe soll sich am Tarifniveau der Zeitarbeit orientieren. Der Mindestlohn dieser Branche liegt bei 6,89 Euro pro Stunde im Osten und bei 7,79 Euro im Westen. Die CDU hält es für notwendig, eine allgemeine verbindliche Lohnuntergrenze in den Bereichen einzuführen, in denen ein tarifvertraglich festgelegter Lohn nicht existiert. Was ist wenn der Tariflohn in einigen Bereichen tiefer liegt wie die Lohnuntergrenze? Kann man dann die Untergrenze einfordern? Was haltet ihr von dem Stundenlohn? Ist er wirklich ausreichend? Ist das Ganze mal wieder nicht durchdacht bzw. zu kurz gedacht?
Mic920 |
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Mic920 Direkt-Link |
Aus meiner Sicht ist der Stundenlohn nicht ausreichend und das ganze wird mal wieder nicht richtig durchdacht! Fürchte das wird mal wieder so ein Schnellschuss bei den Lücken so groß wie Scheunentore entstehen! Mal abgesehen davon das ich bezweifle das bei den betroffenen Arbeitnehmern wirklich mehr Netto in der Tasche bleibt! Glaube das damit mal wieder nur der Staat entlastet werden soll! Mic920 |
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Themen: 29 |
Zitat (Mic920):
Es soll eine Lohnuntergrenze in den Bereichen wo es keine tarifvertraglichen Löhne gibt eingeführt werden. Bestimmen soll die Untergrenze eine Kommission der Tarifpartner. Die Höhe soll sich am Tarifniveau der Zeitarbeit orientieren. Der Mindestlohn dieser Branche liegt bei 6,89 Euro pro Stunde im Osten und bei 7,79 Euro im Westen. Die CDU hält es für notwendig, eine allgemeine verbindliche Lohnuntergrenze in den Bereichen einzuführen, in denen ein tarifvertraglich festgelegter Lohn nicht existiert. Was ist wenn der Tariflohn in einigen Bereichen tiefer liegt wie die Lohnuntergrenze? Kann man dann die Untergrenze einfordern? Was haltet ihr von dem Stundenlohn? Ist er wirklich ausreichend? Ist das Ganze mal wieder nicht durchdacht bzw. zu kurz gedacht?
also ich finds zu wenig,... man kann nicht verlangen das man sich in manch "branche" buckelig arbeitet und nur son hungerlohn bekommt,.. ganz ehrlich, dann wunderts mich nicht wenn einige hartzer dann sagen nöö lohnt sich nicht mit arbeit,...
hmm wie war nochmal der dumme wahlspruch vom westerwelle? " arbeit soll sich wieder lohnen?"
dann sollte sie doch lieber nen einheitslohn machen, dann gibts nicht mehr das reich und arm,.. dann kommts nur drauf wer besser mit dem geld umgeht,..
tante edit meint: das trotzdessen, das es wenig ist und es irgendwie auch ne frechheit ist,.. besser ist als gar nichts -------------------- Nachträglich editiert von oOInnocenceOo am 31.10.2011 09:12
„Zwei Dinge sind unendlich, das Universum |
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Themen: 106 |
Ich steige bei den ganzen Bezeichnungen nie so richtig durch. Tariflohn, Untergrenze, Mindestlohn.
Für mich sollte es einen Minimallohn geben, der verpflichtet, dass auch mindestens dieser Betrag gezahlt werden MUSS. Ohne Wenn und Aber. Ohne Rücksicht darauf, aus welchem Bundesland man kommt. Ohne Ausnahmeregelungen ala "Wir gehören keinem Arbeitgeberverband an, also müssen wir das auch nicht zahlen". Und ohne sich trotz Vollbeschäftigung noch beim Amt anstellen zu müssen...denn mir persönlich fehlt hierzu die Zeit. Und der Sinn.
Bei uns im Bewachungsgewerbe ist es so, dass seit kurzem (Kann jetzt nur von Niedersachsen sprechen) mindestens 7,26 Euro BRUTTO gezahlt werden müssen. Das musste dann auch mein Ex Chef, der lt. eigener Aussage keinem Arbeitgeberverband angehört dann auch zahlen (Bislang zahlte er nur 6,68 € brutto)
Bei solchen Löhnen ist es kein Wunder, wenn die Leute sich wahrlich um die Stunden kloppen. Da wird an Weihnachten "lieber" 12 Stunden auf der Arbeit verbracht, als zu Hause bei seiner Familie. Gibt ja dann Feiertagszuschläge. Die 5 % Nachtzuschläge habe ich woanders schon erwähnt. Das wären dann pro Stunde 36 Cent netto die man dazu verdient. Dafür dass man sein Leben ziemlich stark umstellt und eine Biorythmus hat, wie die Wäsche im Schleudergang.
Sicherlich ist die Arbeit im Wach - und Sicherheitsgewerbe nicht so 'ne Knochenarbeit wie auf dem Bau und eine großartige Ausbildung bzw. einen erlesenen Bildungsstand benötigt man dafür auch nicht, aber diese Arbeit ist auch nicht zu belächeln. Ich mache das jetzt seit fast 4 Jahren und kann sagen "Setzt euch mal wirklich 8-14 Stunden in ein Gebäude wo tote Hose herrscht und ihr einmal zur Kontrolle rumgeht und dreht den Rest der Zeit Däumchen.
Dass man ja "Fernsehen gucken könnte" oder seinen Laptop dabei haben darf ist nämlich auch nicht überall gesagt. Man kann oftmals nur dem Uhrzeiger dabei zuschauen, wie er sich nach vorne bewegt. Macht das mal über einen längeren Zeitraum
Ansonsten müssten Menschen, die direkt bei dem jeweiligen, zu bewachenden Betrieb arbeiten nachts halt auch mal selber hinfahren, wenn die Brandmeldeanlage 'ne Störung aufweist, oder es brennt...oder man muss halt 4 Stunden früher zur Arbeit kommen, damit der Bäcker rein kann oder die Zeitungen nicht vor der Tür vergammeln und weggeschnappt werden oder damit die Angestellten, die immer recht früh zur Arbeit kommen auch ins gebäude reinkönnen. Oder meint ihr, die Türen im Sozialamt sind die ganze Zeit offen und wer zuerst kommt, mahlt zuerst?
Es ist insofern ein Knochenjob, dass man seelisch ziemlich drunter leidet, die Freizeit und Familie viel zu kurz kommt (zeitaufwendig, Flexibilität ist ein Muss, Planungen sind oft für'n Arsch) und man wirklich nur noch für die Arbeit lebt, weil man mit diesem geringen Stundenlohn ja viele Stunden schieben muss, um hinterher auf sein Monatsgehalt zu kommen, welches auch ausreichen muss.
Reich wird man bei uns sicher nicht.
Es liegt aber in der Branche nicht nur am Lohn, dass man ganz schön fertig ist. Wieso erlässt man ein Arbeitszeitgesetz, wenn es sowieso wieder Ausnahmeregelungen gibt? Der Mitarbeiter soll doch vor Überarbeitung, Übermüdung geschützt werden und auch noch was vom Leben haben?!
Wenn dann wieder gesabbelt wir "Ja, in Ausnahmefällen kann man ihn dann doch wieder länger beschäftigen..:", dann braucht man keine gesetzlichen Regelungen treffen. Die Menschen sind schon soweit getrimmt, dass es ihnen "nichts ausmacht" 12 Tage am Stück zu arbeiten, 2 Tage frei zu haben und dann wieder 12 Tage zu arbeiten. Was ist daran denn bitte schön normal?
Und ich Dussel stöhnte damals bei 'ner 5 Tagewoche, dass erst Mittwoch ist
Soweit ich weiß, sind bislang 288 Stunden im Monat an Arbeit in unserer Branche erlaubt. Das will man runterschrauben (ich glaube auf 214 Stunden oder so). Ist ja alles nett gemeint und absolut wichtig...aber was machen dann diejenigen, die wirklich auf viele Stunden ab 230 Stunden aufwärts angewiesen sind?
Und genau diese Leute, die mit der Arbeit scheinbar verheiratet zu sein scheinen und viele Stunden kloppen werden dann als Grund dafür genommen zu sagen: Nee, dann bleibt es halt dabei dass die Leute fast 300 Stunden arbeiten dürfen. Dann wird nichts geändert. Schon gar nicht am Lohn.
Ehemalige Arbeitgeber sagten gerne mal "Die Mitarbeiter hier sollen nicht leben, sondern überleben". Wilkommen in der modernen Sklaverei.
Der Knackpunkt ist schlicht und ergreifend der niedrige Stundenlohn. Solange da keine Gerechtigkeit eingeführt wird, werden andere Regelungen wie Arbeitszeitgesetze, Arbeitsschutzgesetze und die Menschlichkeit an sich immer wieder beeinflusst werden.
Naja, und wenn es dann doch irgendwann so um die 8 Euro gibt...werden halt die Steuern oder Beiträge erhöht...und letztendlich ist man wieder bei Plus minus Null...und auf der Arbeit
Und bis die Damen und Herren Entscheidungsträger irgendwas veranlasst oder verabschiedet haben, sind wieder Jahre vergangen...und man kriegt vielleicht 20 Cent mehr die Stunde.
-------------------- Nachträglich editiert von Stichie79 am 31.10.2011 11:39 Verbalerotisierender Visualerotiker |
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Themen: 14 |
Ich halte weder einen gesetzlichen Mindestlohn noch eine gesetzliche Lohnuntergrenze für geeignete Mittel. Es mangelt an der gleichen Augenhöhe beider Vertragspartner (Arbeitgeber und Arbeitnehmer). Auch Tarifverträge halte ich für wenig probate Mittel, um Verbesserungen für die Arbeitnehmer herauszuholen. Für mich gibt es momentan nur eine sinnvolle Lösung, die hier aber ins OT führen würde. Vote für "Mal wieder zu kurz gedacht."
„Armut bedeutet die Abwesenheit sämtlicher Menschenrechte.“ |
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Themen: 84 |
Zitat (infokrieger):
Ich halte weder einen gesetzlichen Mindestlohn noch eine gesetzliche Lohnuntergrenze für geeignete Mittel. Es mangelt an der gleichen Augenhöhe beider Vertragspartner (Arbeitgeber und Arbeitnehmer). Auch Tarifverträge halte ich für wenig probate Mittel, um Verbesserungen für die Arbeitnehmer herauszuholen. Für mich gibt es momentan nur eine sinnvolle Lösung, die hier aber ins OT führen würde. Vote für "Mal wieder zu kurz gedacht." Sprich doch Klartext
da: Für die, die deinem niveauvollen Post nicht folgen können...
Jeder hat das Recht auf Dummheit. Der eine nutzt es nur mehr aus, als manch anderer. |
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Themen: 84 |
Teilnahme an der Umfrage !
Jeder hat das Recht auf Dummheit. Der eine nutzt es nur mehr aus, als manch anderer. |
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Themen: 56 |
Ein wahrhaft grosser Mann wird weder einen Wurm zertreten, noch vor dem Kaiser kriechen. |
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Themen: 14 |
Zitat (tamarissa):
Sprich doch Klartext
da: Für die, die deinem niveauvollen Post nicht folgen können...
Warum sollte ich? Ich werde doch mittlerweile auch so verstanden, wie dein Beitrag beweist.
„Armut bedeutet die Abwesenheit sämtlicher Menschenrechte.“ |
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Themen: 84 |
Zitat (infokrieger):
Warum sollte ich? Ich werde doch mittlerweile auch so verstanden, wie dein Beitrag beweist. Das Thema wurde hier doch auch schon so oft.... zu oft durchgekaut. Ohne Erfolge.
Wäre das der Schlag meines Herzens |
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Themen: 14 |
Zitat (FlusigeDistel):
Das Thema wurde hier doch auch schon so oft.... zu oft durchgekaut. Ohne Erfolge.
Von Erfolglosigkeit würde ich nicht sprechen wollen. Wie definiert man Erfolg oder Erfolglosigkeit? Ist es nicht schon ein Erfolg, wenn ich das bGE nicht mal mehr selbst direkt ansprechen muss und trotzdem klar ist, worauf ich mich beziehe?
„Armut bedeutet die Abwesenheit sämtlicher Menschenrechte.“ |
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Themen: 84 |
Otimist
Wäre das der Schlag meines Herzens |
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Themen: 49 |
solange für das wenige geld denn noch gearbeitet wird und wenn es nicht reicht der staat es dann aufstockt mit hartz4 und sich die abrbeitgeber immer mehr daran bereichern das der staat den rest dann zahlt wir dich eh nichts ändern und wenn jemand sagt arbeit muss sich wieder lohnen hat er nicht gesagt wann das ist oder sein wird
wer menschen für wenig geld knechten läst ist ein ausbeuter und wenn der staat das weiterhin unterstützt ist es die schweinerei hoch 3 ... aber wer geld hat hat auch etwas macht in diesem schmierenkino......
Oft ist es ganz wenig, |
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Themen: 14 |
Ich kann mich hier an Zeiten erinnern wo ich fast der einzige war, der sich mit dem bGE ernsthaft auseinandersetzte. Mittlerweile kümmere ich mich weniger um die Überzeugung einzelner Menschen, dafür um die regelmäßige Präsenz des Gedankens in den Köpfen vieler. Nur so bleibt das Thema aktuell und kann nach dem Erreichen der kritischen Masse zum Selbstläufer werden.
„Armut bedeutet die Abwesenheit sämtlicher Menschenrechte.“ |
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Zitat (Stichie79):
Ich steige bei den ganzen Bezeichnungen nie so richtig durch. Tariflohn, Untergrenze, Mindestlohn.
Für mich sollte es einen Minimallohn geben, der verpflichtet, dass auch mindestens dieser Betrag gezahlt werden MUSS. Ohne Wenn und Aber. Ohne Rücksicht darauf, aus welchem Bundesland man kommt. Ohne Ausnahmeregelungen ala "Wir gehören keinem Arbeitgeberverband an, also müssen wir das auch nicht zahlen". Und ohne sich trotz Vollbeschäftigung noch beim Amt anstellen zu müssen...denn mir persönlich fehlt hierzu die Zeit. Und der Sinn.
Bei uns im Bewachungsgewerbe ist es so, dass seit kurzem (Kann jetzt nur von Niedersachsen sprechen) mindestens 7,26 Euro BRUTTO gezahlt werden müssen. Das musste dann auch mein Ex Chef, der lt. eigener Aussage keinem Arbeitgeberverband angehört dann auch zahlen (Bislang zahlte er nur 6,68 € brutto)
Bei solchen Löhnen ist es kein Wunder, wenn die Leute sich wahrlich um die Stunden kloppen. Da wird an Weihnachten "lieber" 12 Stunden auf der Arbeit verbracht, als zu Hause bei seiner Familie. Gibt ja dann Feiertagszuschläge. Die 5 % Nachtzuschläge habe ich woanders schon erwähnt. Das wären dann pro Stunde 36 Cent netto die man dazu verdient. Dafür dass man sein Leben ziemlich stark umstellt und eine Biorythmus hat, wie die Wäsche im Schleudergang.
Sicherlich ist die Arbeit im Wach - und Sicherheitsgewerbe nicht so 'ne Knochenarbeit wie auf dem Bau und eine großartige Ausbildung bzw. einen erlesenen Bildungsstand benötigt man dafür auch nicht, aber diese Arbeit ist auch nicht zu belächeln. Ich mache das jetzt seit fast 4 Jahren und kann sagen "Setzt euch mal wirklich 8-14 Stunden in ein Gebäude wo tote Hose herrscht und ihr einmal zur Kontrolle rumgeht und dreht den Rest der Zeit Däumchen.
Dass man ja "Fernsehen gucken könnte" oder seinen Laptop dabei haben darf ist nämlich auch nicht überall gesagt. Man kann oftmals nur dem Uhrzeiger dabei zuschauen, wie er sich nach vorne bewegt. Macht das mal über einen längeren Zeitraum
Ansonsten müssten Menschen, die direkt bei dem jeweiligen, zu bewachenden Betrieb arbeiten nachts halt auch mal selber hinfahren, wenn die Brandmeldeanlage 'ne Störung aufweist, oder es brennt...oder man muss halt 4 Stunden früher zur Arbeit kommen, damit der Bäcker rein kann oder die Zeitungen nicht vor der Tür vergammeln und weggeschnappt werden oder damit die Angestellten, die immer recht früh zur Arbeit kommen auch ins gebäude reinkönnen. Oder meint ihr, die Türen im Sozialamt sind die ganze Zeit offen und wer zuerst kommt, mahlt zuerst?
Es ist insofern ein Knochenjob, dass man seelisch ziemlich drunter leidet, die Freizeit und Familie viel zu kurz kommt (zeitaufwendig, Flexibilität ist ein Muss, Planungen sind oft für'n Arsch) und man wirklich nur noch für die Arbeit lebt, weil man mit diesem geringen Stundenlohn ja viele Stunden schieben muss, um hinterher auf sein Monatsgehalt zu kommen, welches auch ausreichen muss.
Reich wird man bei uns sicher nicht.
Es liegt aber in der Branche nicht nur am Lohn, dass man ganz schön fertig ist. Wieso erlässt man ein Arbeitszeitgesetz, wenn es sowieso wieder Ausnahmeregelungen gibt? Der Mitarbeiter soll doch vor Überarbeitung, Übermüdung geschützt werden und auch noch was vom Leben haben?!
Wenn dann wieder gesabbelt wir "Ja, in Ausnahmefällen kann man ihn dann doch wieder länger beschäftigen..:", dann braucht man keine gesetzlichen Regelungen treffen. Die Menschen sind schon soweit getrimmt, dass es ihnen "nichts ausmacht" 12 Tage am Stück zu arbeiten, 2 Tage frei zu haben und dann wieder 12 Tage zu arbeiten. Was ist daran denn bitte schön normal?
Und ich Dussel stöhnte damals bei 'ner 5 Tagewoche, dass erst Mittwoch ist
Soweit ich weiß, sind bislang 288 Stunden im Monat an Arbeit in unserer Branche erlaubt. Das will man runterschrauben (ich glaube auf 214 Stunden oder so). Ist ja alles nett gemeint und absolut wichtig...aber was machen dann diejenigen, die wirklich auf viele Stunden ab 230 Stunden aufwärts angewiesen sind?
Und genau diese Leute, die mit der Arbeit scheinbar verheiratet zu sein scheinen und viele Stunden kloppen werden dann als Grund dafür genommen zu sagen: Nee, dann bleibt es halt dabei dass die Leute fast 300 Stunden arbeiten dürfen. Dann wird nichts geändert. Schon gar nicht am Lohn.
Ehemalige Arbeitgeber sagten gerne mal "Die Mitarbeiter hier sollen nicht leben, sondern überleben". Wilkommen in der modernen Sklaverei.
Der Knackpunkt ist schlicht und ergreifend der niedrige Stundenlohn. Solange da keine Gerechtigkeit eingeführt wird, werden andere Regelungen wie Arbeitszeitgesetze, Arbeitsschutzgesetze und die Menschlichkeit an sich immer wieder beeinflusst werden.
Naja, und wenn es dann doch irgendwann so um die 8 Euro gibt...werden halt die Steuern oder Beiträge erhöht...und letztendlich ist man wieder bei Plus minus Null...und auf der Arbeit
Und bis die Damen und Herren Entscheidungsträger irgendwas veranlasst oder verabschiedet haben, sind wieder Jahre vergangen...und man kriegt vielleicht 20 Cent mehr die Stunde.
Den Job habe ich mal 3 Monate zur Überbrückung gemacht, daher weiß ich wovon Du redest! Leider ist es immer noch so dass jeder Sicherheit haben will aber keiner dazu bereit ist sie vernüftig zu zahlen.
Mic920 |
EinsamerKater24 (25): Gelernter Maler aus raum peine sucht arbeit bitte nachricht schreiben danke!!


Wirste bekloppt bei, aber auch diesen Job muss irgend jemand ja machen.
Ach nee, dann müsstest du dich ja auf ein niedrigeres Niveau herablassen...

