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Ich bin ein Pastafari! Huldige (nicht) dem Spaghetti-Monster - und du bekommst Freibier!
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zitrusfrucht Direkt-Link |
Achtung Achtung! Sollte deine Religionszugehörigkeit die Akzeptanz anderer Religionen nicht erlauben, dann les' bitte NICHT weiter! Wohl bemerkt, dass die meisten nicht wissen, was ein Pastafari ist, verweise ich mal ganz bequem auf den Wikipediaartikel hin: Schonmal vorweg: Das Nudelsieb ist unsere religiöse Kopfbedeckung, und wir bestehen darauf, sie auch in Schulen tragen zu dürfen! Und es gibt keinen Beweis dafür, dass wir im Unrecht sind - im Gegenteil unser Prophet lebt noch und alles deutet darauf hin, dass wir recht haben! Zumindest kann es niemand widerlegen, falls doch: Es winken 500.000 Euro Preisgeld. Und nicht zu vergessen: Wir sind nahezu die einzige Religion die ausdrücklich Gleichberechtigung von Männern und Frauen von unseren "Gott" diktiert bekommen hat. http://de.wikipedia.org/wiki/Fliegendes_Spaghettimonster Hoffentlich bekommen wir in Zukunft auch unsere Schulräume wie Muslime ihre Gebetsräume zugestanden bekommen. Hoffentlich treibt der Staat auch unsere Gebühren ein und hoffentlich gibt es auch bald Spaghettiunterricht, wollen ja nicht dass die Kleinen vom rechten Weg abkommen. Aber natürlich nicht als Pflicht sondern nur wer will^^ |
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Richtig so. Nudelsiebe und Spaghetti statt Kruzifixe Sales a escena, eres immortal. |
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Und sie wundern sich, warum man sie nicht ernst nimmt.
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zitrusfrucht Direkt-Link |
Meinst du jetzt die Pastafaris? Ich denke nicht, dass die Religion anders ist, als andere Religionen. Ob nun mein toter Onkel im Himmel am Biervulkan hängt oder in Indien in einer Kuh steckt oder in der Hölle ordentlich den Hintern versohlt bekommt hat ungefähr gleiche Qualitäten! Vielleicht vögelt er grad auch mit seinen 72 Jungfrauen, über seine Todesumstände und seinen Glauben weiß ich nämlich nichts. Ist natürlich alles lächerlich - darum lachen wir auch alle mal^^ -------------------- Nachträglich editiert von zitrusfrucht am 10.08.2011 21:03 |
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mushi Direkt-Link |
Ein stummer Schrei nach Liebe Ich fang da wieder an, wo ich letztes mal aufgehört habe, unsterblich. Wenn du das hier hörst habe ich mein zweites Album fertig :-) |
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Zitat (zitrusfrucht):
Meinst du jetzt die Pastafaris? Ich denke nicht, dass die Religion anders ist, als andere Religionen. Ob nun mein toter Onkel im Himmel am Biervulkan hängt oder in Indien in einer Kuh steckt oder in der Hölle ordentlich den Hintern versohlt bekommt hat ungefähr gleiche Qualitäten! Vielleicht vögelt er grad auch mit seinen 72 Jungfrauen, über seine Todesumstände und seinen Glauben weiß ich nämlich nichts. Ist natürlich alles lächerlich - darum lachen wir auch alle mal^^ Ich meine Pastafaris. Blinde diskutieren über Farben. Das kommt dabei raus.
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:) Na dann hoffen wir auf baldige anerkennung und zuspruch aller religiöser freiheiten ;)
Spagettigott... ja doch, könnte mein neuer favorit sein :) Wenn wir sterben werden unsere Körper zu Gras, und die Antilopen fressen das Gras. Somit werden wir Teil des ewigen Kreislaufes des Lebends! |
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Daß man ungläubig ist, liegt ja nicht daran, daß man sich mit dem Zeug nicht auseinandergesetzt habe, eher ist das Gegenteil der Fall. Ansonsten wäre man beliebig... Gibs, gibs nicht... Daß man, angesichts der idiotischen Bevorzugung der Religionen in den meisten Teilen der Welt, versucht, sich diesen Status ebenfalls zu Eigen zu machen, find ich verständlich und richtig. Vielleicht endet dieser Wahnsinn aus solchem Grund irgendwann, rein säkulare Vereinigungen solltem dem mindestens gleichrangig sein. ... ich glaube, ich würd mich hiervon abspalten - Schleifen und Schrauben sind viel bessere Nudeln als unpraktische Spaghetti... Es bleibt mehr Sauce haften und sie fallen nicht durch Löcher im Sieb, sie stehen nicht übers Wasser hinaus, ... Sind halt besser. Und Bier find ich auch scheiße... There´s only one fatale disease, I´ve concluded. It´s called hypochondria. And it´s deadly. (K. Richards) |
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Zitat (DC):
Daß man ungläubig ist, liegt ja nicht daran, daß man sich mit dem Zeug nicht auseinandergesetzt habe, eher ist das Gegenteil der Fall
Mit auseinandersetzen ist eine ziemlich relative Sache - Ein Stein fällt eben nicht einfach nach oben
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Zitat (Epitaph):
Naja, der Kern war die Aktion um Kreationisten auszustechen. Da hat es sogar meine Sympathie. Obwohl es sowas früher schon intelligenter gab. Mit auseinandersetzen ist eine ziemlich relative Sache - Ein Stein fällt eben nicht einfach nach oben
Wenn man sich als Ungläubigen bezeichnet, sollte man sich zumindest soweit auseinandersgesetzt haben, daß man weiß, was man da nicht glaubt - jede einzelne Religion muß es nicht sein, aber das Prinzip (außernatürliche Personen, Gegenstände oder Instanzen irgendeiner Art) und warum man da nix von hält... Das setz ich dann voraus, das ist da in aller Regel genauer bekannt als umgekehrt, die meisten Gläubigen glauben einfach dasselbe wie ihre Eltern... There´s only one fatale disease, I´ve concluded. It´s called hypochondria. And it´s deadly. (K. Richards) |
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Zitat (DC):
Wenn man sich als Ungläubigen bezeichnet, sollte man sich zumindest soweit auseinandersgesetzt haben, daß man weiß, was man da nicht glaubt - jede einzelne Religion muß es nicht sein, aber das Prinzip (außernatürliche Personen, Gegenstände oder Instanzen irgendeiner Art) und warum man da nix von hält... Das setz ich dann voraus, das ist da in aller Regel genauer bekannt als umgekehrt, die meisten Gläubigen glauben einfach dasselbe wie ihre Eltern... Auch ein Blinder kann über Farben reden, aber er wird sie nie verstehen. Das ist ein bisschen das Problem daran. Du lebst in einem gänzlich anderem Weltbild, wie willst du es da auch nur können?
Aber du machst einen Fehler: Du glaubst, man sucht sich aus was man glaubt. Da irrst du. -------------------- Nachträglich editiert von Epitaph am 11.08.2011 20:19
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Zitat (Epitaph):
Auch ein Blinder kann über Farben reden, aber er wird sie nie verstehen. Das ist ein bisschen das Problem daran. Du lebst in einem gänzlich anderem Weltbild, wie willst du es da auch nur können?
Es ist nicht so, daß das, was den Glauben attraktiv machen kann, einen Ungläubigen völlig unzugänglich wäre - Absolution, Erklärung irgendwelcher Naturphänomene, ein ewiges Leben, Wiedersehen mit denen, die man kannte, die gestorben sind - ich würd da gern dran glauben. Ich kapiers auch, daß sich so eine Überzeugung, wenn sie einmal im Kopf ist, selbst verstärkt - tut bitte nicht so, als könntet Ihr auf einer anderen Stufe darüber reden... So ist das nicht. Das Sehen und die Farben... Hm, ich sehe keine Temperaturen, keine Schallwellen - aber ich kenne Sonographie, Thermographie, auch alles bloß Wellen, die man als Farben darstellen könnte. Vielleicht könnte man das eher mit unterschiedlichen, n-chromatischen Augen vergleichen (mit gleichen n), die unterschiedliche Dinge anders sehen, Kontraste, die für den Anderen verschwimmen, Dinge, die dem Anderen über oder unter dem Spektrum stehen... There´s only one fatale disease, I´ve concluded. It´s called hypochondria. And it´s deadly. (K. Richards) |
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Zitat (DC):
Es ist nicht so, daß das, was den Glauben attraktiv machen kann, einen Ungläubigen völlig unzugänglich wäre - Absolution, Erklärung irgendwelcher Naturphänomene, ein ewiges Leben, Wiedersehen mit denen, die man kannte, die gestorben sind - ich würd da gern dran glauben. Ich kapiers auch, daß sich so eine Überzeugung, wenn sie einmal im Kopf ist, selbst verstärkt - tut bitte nicht so, als könntet Ihr auf einer anderen Stufe darüber reden... So ist das nicht. Das Sehen und die Farben... Hm, ich sehe keine Temperaturen, keine Schallwellen - aber ich kenne Sonographie, Thermographie, auch alles bloß Wellen, die man als Farben darstellen könnte. Vielleicht könnte man das eher mit unterschiedlichen, n-chromatischen Augen vergleichen (mit gleichen n), die unterschiedliche Dinge anders sehen, Kontraste, die für den Anderen verschwimmen, Dinge, die dem Anderen über oder unter dem Spektrum stehen... Er kann eben nicht überzeugen. Ich könnnte dich auch nicht überzeugen, dass Steine nach oben fallen. Oder doch? Atheismus ist simpel. Daran würde vll auch gerne manch Gläubiger glauben, aber es funktioniert eben nicht, nur weil man es gerne hätte.
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Zitat (Epitaph):
Er kann eben nicht überzeugen. Ich könnnte dich auch nicht überzeugen, dass Steine nach oben fallen. Oder doch? Atheismus ist simpel. Daran würde vll auch gerne manch Gläubiger glauben, aber es funktioniert eben nicht, nur weil man es gerne hätte.
Steine fallen nicht nach oben... Natürlich nicht - aber wo ist da die Parallele zum Atheismus bzw Naturalismus? So simpel find ich das nicht... Es ist eher realistisch - Einfaches wird als einfach gesehen, Kompliziertes nicht mit dem Verweis auf Gott, den Allmächtigen (oder Götter, die Allmächtigen) abgetan. Das ist doch eine schreckliche Simplifizierung komplexer Vorgänge - Gott hat es so gewollt und fertig! Oder die Ausflüchte, die für Gottes miserable Bilanz in jeder ethischen Frage kommen... Gott kümmert sich nicht um sowas, Leid muß sein, um Freude zu kennen - das ist vielleicht nicht leicht verständlich, letztlich aber ist es der Grund, sich selbst aus jedem Anspruch zu entlassen. Es ist z.B. einfach ein komplizierter Prozeß, der zu mehrzelligen Lebewesen und anderem komplexem Kram führt, der das Entstehen und Vergehen von Sternen fordert (sonst gäbe es nix Größeres als Helium), das Entstehen neuer Strukturen aus den Trümmern der Alten, etc usw, am Ende landet man da bei zig winzigen Wahrscheinlichkeiten mit wahnsinnig vielen Gelegenheiten - und einer, die nachgewiesenerweise geklappt hat. Der Schöpfergott vereinfacht das auf grausame und ignorante Weise (die Natur, die sich selbst schafft, ist viel besser als eine, die jemand schaffen muß). Wenn etwas nicht meß- oder anzeigbar ist... Ist es auch nicht spürbar (... wir sind in mancher Hinsicht auch einfach Meßgeräte, mit Sensoren, Interpretationsalgorithmen, Archivierung und so weiter...), das Spüren eines realen Vorgangs ist eine Messung. ... bei sowas komm ich auch immer auf meine geliebten Halluzinationen... Dreidimensionales Sehen ist sowas - Du empfängst mit deinen (trichromatischen) optischen Sensoren 2 ebene Bilder, die nicht kongruent sind, siehts aber im Bewußtsein ein einziges räumliches Bild. Das ist strenggenommen eine zielgerichtete Halluzination, als Sollzustand, sie ist sehr nützlich - es unterscheidet aber nicht jede anatomische Struktur korrekt zwischen nützlich, schädlich und egal, die Veranlagung zum Halluzinieren ist uns zwingend inbegriffen (... von Drogen oder neurologischen Erkrankungen will ich garnicht erst anfangen, das braucht es dafür beides nicht), da können uns natürlich auch jede Menge Sachen erscheinen, die real garnicht vorhanden sind... Z.B. das intentionale Prinzip, das Prinzip, überall Gesichter zu erkennen - es ist akzeptabel, zu oft vor einem Tiger, den man irgendwo erkannt haben will, abzuhauen, tut man das aber zu selten, wird man gegessen. Es schadet auch nicht, in zufälligen Prozessen und Ereignissen eine Absicht zu unterstellen, auf die man reagieren kann, absichtsvollen Dingen aber Zufall zu unterstellen kann einem schaden. Deshalb sucht man, wenn einem was aufn Kopf fällt, immer zuerst nach dem, der wirft, nicht nach lockeren Ästen oder Windböen... Das sind Sachen, die schnell ablaufen müssen und in einer Richtung eine hohe, in der Anderen eine niedrige Fehlertoleranz haben. Daß der Prozeß der Evolution sowas schon lange vor Entwicklung der Primaten bevorzugt hat, überrascht da nicht (vermutlich sieht jedes Tier, das von Tigern gegessen werden kann, mehr Tiger als ihm wirklich begegnen...). Die Wahrnehmung des Menschen mit Gehirn und Sinnesorganen ist alles Andere als objektiv, Erinnerungen ändern sich auch, sie sind nicht in Stein gemeißelt, sondern in einem dynamischen System, in der Verschaltung von Zellen, die permanent sterben, neu entstehen und auf andere, aktuelle Reize reagieren... Wie auch immer... Man wird ja weder als überzeugter Gläubiger, noch als überzeugter Atheist geboren, das muß man irgendwann entscheiden, auf Basis von allem, das man weiß... Dabei sollte man die eigene, grundsätzliche Subjektivität allerdings nie aus den Augen verlieren, wir sind kein exaktes Meßgerät wie ein Voltmeter oder sowas, wir haben stark variierende Empfindlichkeiten (statistisch wie kausal) und jede Menge internes Meßrauschen... Ich sehe in den letzten Tagen öfter mal ausm Augenwinkel einen mehrfarbigen Kater, den es leider nicht mehr gibt. Real ist es irgendwas Anderes Schwarzweißes, mal ne bedruckte Papiertüte, mal... Was auch immer... ich bin nicht vollständig objektiv und niemand anders, es ist eine Frage des Umgangs damit (je mehr der unvermeidlichen Subjektivität man anerkennt, umso objektiver kann man schließlich sein). There´s only one fatale disease, I´ve concluded. It´s called hypochondria. And it´s deadly. (K. Richards) |
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Zitat (DC):
Das behauptet auch niemand. Aber vieles eben schon - zumindest für einige Zitat:
Steine fallen nicht nach oben... Natürlich nicht - aber wo ist da die Parallele zum Atheismus bzw Naturalismus? Genau das ist aber, was du als Atheist einem Gläubigen sagst. Du sagst ihm Steine fallen nach oben. 1 cm ist mehr als 2 cm. Weiß ist Schwarz. Fische leben im Himalaya usw. Zitat:
So simpel find ich das nicht... Es ist eher realistisch - Einfaches wird als einfach gesehen, Kompliziertes nicht mit dem Verweis auf Gott, den Allmächtigen (oder Götter, die Allmächtigen) abgetan. Das ist doch eine schreckliche Simplifizierung komplexer Vorgänge - Gott hat es so gewollt und fertig! Oder die Ausflüchte, die für Gottes miserable Bilanz in jeder ethischen Frage kommen... Gott kümmert sich nicht um sowas, Leid muß sein, um Freude zu kennen - das ist vielleicht nicht leicht verständlich, letztlich aber ist es der Grund, sich selbst aus jedem Anspruch zu entlassen. Es ist z.B. einfach ein komplizierter Prozeß, der zu mehrzelligen Lebewesen und anderem komplexem Kram führt, der das Entstehen und Vergehen von Sternen fordert (sonst gäbe es nix Größeres als Helium), das Entstehen neuer Strukturen aus den Trümmern der Alten, etc usw, am Ende landet man da bei zig winzigen Wahrscheinlichkeiten mit wahnsinnig vielen Gelegenheiten - und einer, die nachgewiesenerweise geklappt hat. Der Schöpfergott vereinfacht das auf grausame und ignorante Weise (die Natur, die sich selbst schafft, ist viel besser als eine, die jemand schaffen muß). Es ist ziemlich einfach. Als Atheist hast du keine Verantwortung. Höchstens dir selbst gegenüber. Keine moralische Leitlinie, außer die, die du dir selbst auferlegst. Du nimmst die Dinge wie sie sind. Dinge passieren, und damit hat's sich Zitat:
Wenn etwas nicht meß- oder anzeigbar ist... Ist es auch nicht spürbar (... wir sind in mancher Hinsicht auch einfach Meßgeräte, mit Sensoren, Interpretationsalgorithmen, Archivierung und so weiter...), das Spüren eines realen Vorgangs ist eine Messung. Dem würde ich widersprechen. Eine Maschine ist tot. Der Mensch nimmt aber auch das lebendige wahr. Aber hier sind wir wieder bei den Fundamentalen Wahrheiten. Zitat:
... bei sowas komm ich auch immer auf meine geliebten Halluzinationen... Dreidimensionales Sehen ist sowas - Du empfängst mit deinen (trichromatischen) optischen Sensoren 2 ebene Bilder, die nicht kongruent sind, siehts aber im Bewußtsein ein einziges räumliches Bild. Das ist strenggenommen eine zielgerichtete Halluzination, als Sollzustand, sie ist sehr nützlich - es unterscheidet aber nicht jede anatomische Struktur korrekt zwischen nützlich, schädlich und egal, die Veranlagung zum Halluzinieren ist uns zwingend inbegriffen (... von Drogen oder neurologischen Erkrankungen will ich garnicht erst anfangen, das braucht es dafür beides nicht), da können uns natürlich auch jede Menge Sachen erscheinen, die real garnicht vorhanden sind... Womit wir wieder bein "einfach" sind Zitat:
Z.B. das intentionale Prinzip, das Prinzip, überall Gesichter zu erkennen - es ist akzeptabel, zu oft vor einem Tiger, den man irgendwo erkannt haben will, abzuhauen, tut man das aber zu selten, wird man gegessen. Es schadet auch nicht, in zufälligen Prozessen und Ereignissen eine Absicht zu unterstellen, auf die man reagieren kann, absichtsvollen Dingen aber Zufall zu unterstellen kann einem schaden. Deshalb sucht man, wenn einem was aufn Kopf fällt, immer zuerst nach dem, der wirft, nicht nach lockeren Ästen oder Windböen... Das sind Sachen, die schnell ablaufen müssen und in einer Richtung eine hohe, in der Anderen eine niedrige Fehlertoleranz haben. Daß der Prozeß der Evolution sowas schon lange vor Entwicklung der Primaten bevorzugt hat, überrascht da nicht (vermutlich sieht jedes Tier, das von Tigern gegessen werden kann, mehr Tiger als ihm wirklich begegnen...). Die Wahrnehmung des Menschen mit Gehirn und Sinnesorganen ist alles Andere als objektiv, Erinnerungen ändern sich auch, sie sind nicht in Stein gemeißelt, sondern in einem dynamischen System, in der Verschaltung von Zellen, die permanent sterben, neu entstehen und auf andere, aktuelle Reize reagieren... Wie auch immer... Man wird ja weder als überzeugter Gläubiger, noch als überzeugter Atheist geboren, das muß man irgendwann entscheiden, auf Basis von allem, das man weiß... Dabei sollte man die eigene, grundsätzliche Subjektivität allerdings nie aus den Augen verlieren, wir sind kein exaktes Meßgerät wie ein Voltmeter oder sowas, wir haben stark variierende Empfindlichkeiten (statistisch wie kausal) und jede Menge internes Meßrauschen... Ich sehe in den letzten Tagen öfter mal ausm Augenwinkel einen mehrfarbigen Kater, den es leider nicht mehr gibt. Real ist es irgendwas Anderes Schwarzweißes, mal ne bedruckte Papiertüte, mal... Was auch immer... ich bin nicht vollständig objektiv und niemand anders, es ist eine Frage des Umgangs damit (je mehr der unvermeidlichen Subjektivität man anerkennt, umso objektiver kann man schließlich sein). Geboren wird man tatsächlich nicht als solcher. Zumindest bis zu einem gewissen Grad. Was die Empfindsamkeit angeht, würde ich widersprechen. Es gibt eben Leute, die sehen keine Farben, egal wie sehr sie wollen. Sie können natürlich nun sagen: Alle Farben sind Einbildungen des Rests.
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Stylamark (25): kommt wer heute nach Peine zu mir Party machen meldet euch 



