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Schüler lernen mit Computern und Internet schneller

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Am 02.03.2011 um 17:53:

von:DJMASH

1.Fast 80% der Lehrer beobachten schnelleren Lernfortschritt

2.Digitales Lehrnmaterial ermöglicht individuellere Förderung der Schüler

3. Bessere Ausstattung und Konzepte zum Medieneinsatz notwendig

Der Einsatz digitaler Medien in der Schule verbessert den Unterricht. Das haben repräsentative Umfragen unter 1.000 Lehrern und Schülern ergeben. Danach sind 79% der befragten Lehrkräfte davon überzeugt, dass Schüler shneller lernen, wenn sie im Unterricht mit Computer und Internet arbeiten. Drei Viertel beobachten, dass die Schüler durch den Medieneinsatz motivierter sind. 77 % der Lehrer sagen, dass sie durch PC und Internet individueller auf die einzelnen Schüler eingehen können. ,, Die meisten Lehrerinnen und Lehrer sehen den großen Nutzen von Computer und Internet, finden aber häufig schlechte Voraussetzungen in ihren Schulen vor'', sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer bei der CeBIT in Hannover. Bisher werden digitale Medien in der Schule noch zu selten genutzt. Nur 15 % der Schüler in Deutschland arbeiten im Unterricht täglich mit dem PC. weitere 41% ein oder mehrmals in der Woche. 43% der Schüler nutzen den PC seltener als wöchentlich oder gar nicht im Unterricht.

,, Im Kern geht es um eine stärkere individuelle Förderung der einzelnen Schüler'' sagte Scherr. Diese Notwendigkeit werde durch mehrere Trends in der Bildungspolitik verstärkt. Haupt- und Realschulen werdeb abgeschafft, Gemeinschaftsschulen gegründet oder jahrhangsübergreifendes Lernen eingeführt. ,, Die Leistungsunterschiede in den Klassen werden größer '' sagte Scheer. Zudem sei es notwendig, Kinder mit Defiziten bei der deutschen Sprache besser zu unterstützen. Computer, Internet und intelligente Lernsoftware bieten zahlreiche Vorteile, die eine gezielte Förderung der Schüler ermöglichen.

1. Modularer Aufbau: Lernprogramme und Lern-E-Books bieten mehr Flexibilität als herkömmliche Bücher oder Arbeitsblätter. Je nach Kenntnisstand erhalten die Schüler unterschiedliche Übungen.

2. Individuelles Lerntempo: Die Schüler können sich bei Übungen ihre Zeit frei einteilen. Jeder Schüler kommt in der verfügbaren Zeit soweit er kann.

3. Lernsoftware übernimmt einen Teil der Betreuung: Lernprogramme haben Feedbackfunktionen, die Fehler korrigieren und richtige Lösungen erläutern.

4. Digitale Medien machen das Lernen mobil: Online-Übungsaufgaben können von den Schülern zu Hause bearbeitet werden. Auch das elektronische Tafelbild eines Whiteboards lässt sich auf den heimischen Computer übertragen.

Der Einsatz digitaler Medien hat weitere Vorzüge. ,, Unterrichtseinheiten mit multimedialen Inhalten also Fotos, Filmen, Musik oder Audioaufnahmen, machen die Stoffvermittlung unterhaltsammer und Interaktiver'' sagte Scheer. Außerdem können die Schüler Inhalte mit geringen Aufwand und zu geringen Kosten selbst produzieren. Das kann eine Präsentation sein, bei der Fotos und Videos eingeblendet werden, oder komplexe Projekte wie die Erstellung eines Films in Gruppenarbeit. ,,Die Schülerinen und Schüler sind geradezu begeistert, wenn es um die Nutzung digitaler Medien geht'' sagte Scheer. 92% der befragten Schüler sagen, dass elektronische Medien den Unterricht interessanter machen. 79% sind der Ansicht, dass sie zu einem besseren Verständniss der Lehrinhalte beitragen. Deshalb wünschen sich 84% der Schüler, dass  digitale Medien verstärkt im Unterricht eingesetzt werden.

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