Umfrage: Sollen Spitzenpolitiker soviel Geld verdienen wie Spitzenmanager?
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11 Beiträge • unten

Sollen Spitzenpolitiker soviel Geld verdienen wie Spitzenmanager?

tHeGroSseR
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Am 05.11.2011 um 09:31:

Sollen Spitzenpolitiker soviel Geld verdienen wie Spitzenmanager? Viele ärgern sich über steigende Diäten bei den beispielsweise Bundestagsabgeordneten. Nur warum sollte Spitzenpolitiker in die Politik gehen, wenn sie doch in der Wirtschaft um ein vielfaches mehr verdienen würden? Ist vielleicht letzen Endes das Gute Geld der einzige Anreiz, oder würden auf Dauer Spitzenpolitiker aus reiner Nächstenliebe oder Aufopferungsgabe ihren Job machen?

Nitsnutz (46)


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Am 05.11.2011 um 09:48:

Spitzenpolitiker sollten auf jeden Fall auch spitze verdienen,sogar mehr als Sie es jetzt tun.

Fragt sich nur wer denn ein Spitzenpolitiker ist?

Warum auch 50% der Politiker gutes Geld bekommen obwohl Sie überhaupt nichts gescheites leisten geschweige denn überhaupt anwesend sind?

Also lautet die Frage für mich eher wer und nicht wie viel?!

 

tHeGroSseR
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Am 05.11.2011 um 09:57:

Zitat (Nitsnutz):

Spitzenpolitiker sollten auf jeden Fall auch spitze verdienen,sogar mehr als Sie es jetzt tun.

Fragt sich nur wer denn ein Spitzenpolitiker ist?

Warum auch 50% der Politiker gutes Geld bekommen obwohl Sie überhaupt nichts gescheites leisten geschweige denn überhaupt anwesend sind?

Also lautet die Frage für mich eher wer und nicht wie viel?!

 

Hm, soweit ich weiß ist diese Bezeichnung nicht genau defintiert, jedenfalls finde ich nichts über google. Gute Frage! ... Ich denke aber wir sind einer Meinung, wenn ich es nun so ausdrücke: Spitzenpolitiker sind jene mit im Verhältnis besonders viel politischem Einfluss. Also auf jeden Fall Bundesminister und höhere Positionen wie Kanzler, Bundespräsident, Bundestagspräsident und co.. Landesminister würde ich selber ebenfalls zu der Gruppe zählen. Ebenso wie Bundestagsabgeordnete. Sonstiger Landtagkrams und niedriger fällt m.M. nach aus dem Voting raus.

 

TanzDerVampire (33)


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Am 05.11.2011 um 10:27:

Ich bin nicht Zickig ! Ich bin emotional flexibel !!

tHeGroSseR
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Am 05.11.2011 um 17:27:

Teilnahme an der Umfrage!

GottMensch (31)


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Am 05.11.2011 um 17:51:

Meinetwegen.

Aber ich persönlich hätte da ein paar Bedingungen... Wobei wir hier von Bundesministern, wichtigen Positionen auf Bundesebene (Bundestagspräsident, ...) und Landtagsvorsitzenden, Ministerpräsidenten und so reden... Nicht vom Kreisrat...

  • Verbot von bezahlten (das gilt auch für reine "Spesen") Nebentätigkeiten. Es soll sich dann (wenigstens dann...) zu 100% auf das Amt konzentriert werden.
  • Anwesenheitspflicht bei ALLEN auch nur ansatzweise ihr Resort betreffenden Bundestags/Landtagssitzungen (sollte kein Problem sein ohne Nebenjobs...) oder zumindest bei den großen Abstimmungsveranstaltungen.
  • Bezahlung endet mit dem Mandat. Abfindung bei unfreiwilligem Verlassen des Amtes (nicht bei Misstrauen oder bei Pflichtverletzungen sondern nur bei "nicht wiedergewählt/nicht neu berufen") ok. Keine Pension wie sie momentan noch vorhanden ist.

Und halt Kontrollen ob Familienbetriebe bevorzugt werden oder halt Wege geebnet werden um dem Betrieb dem man nach dem Amt angehört Vorteile zu verschaffen, etc.

--- Gegner glauben uns zu widerlegen, wenn sie ihre Meinung wiederholen und auf die unsrige nicht achten. ---
Johann Wolfgang von Goethe

DC (29)


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Am 05.11.2011 um 18:03:

Zitat (GottMensch):

Meinetwegen.

Aber ich persönlich hätte da ein paar Bedingungen... Wobei wir hier von Bundesministern, wichtigen Positionen auf Bundesebene (Bundestagspräsident, ...) und Landtagsvorsitzenden, Ministerpräsidenten und so reden... Nicht vom Kreisrat...

  • Verbot von bezahlten (das gilt auch für reine "Spesen") Nebentätigkeiten. Es soll sich dann (wenigstens dann...) zu 100% auf das Amt konzentriert werden.
  • Anwesenheitspflicht bei ALLEN auch nur ansatzweise ihr Resort betreffenden Bundestags/Landtagssitzungen (sollte kein Problem sein ohne Nebenjobs...) oder zumindest bei den großen Abstimmungsveranstaltungen.
  • Bezahlung endet mit dem Mandat. Abfindung bei unfreiwilligem Verlassen des Amtes (nicht bei Misstrauen oder bei Pflichtverletzungen sondern nur bei "nicht wiedergewählt/nicht neu berufen") ok. Keine Pension wie sie momentan noch vorhanden ist.

Und halt Kontrollen ob Familienbetriebe bevorzugt werden oder halt Wege geebnet werden um dem Betrieb dem man nach dem Amt angehört Vorteile zu verschaffen, etc.

Volle Zustimmung.

Evtl kann man Parlamente auch verkleinern... Ich weiß nicht, ob 400 Abgeordnete die 80 Millionen Deutschen wirklich schlechter abzubilden vermögen als 600+... Wie man es aber dreht und wendet - ein besonders großer Kostenfaktor wäre es nicht, auch bei wirklich gutem Gehalt, einem Höheren als heute (müßten derzeit knapp 10000 € im Monat sein). Stört natürlich die Parteien und Karrieristen, je mehr Sitze es gibt, umso besser bekommt man sein eLeute da unter... Das ist aber nicht meine Sorge.

Pension etc...: Man kann danach wieder in seinem Beruf anfangen (hat man sogar einigermaßen gute Chancen drauf), anders erworbene Ansprüche würden dadurch eh nicht betroffen und wer gut verdient, kann sich auch ne gute Privatrente kaufen - was mit seinem Gehalt angestellt wird, steht ja jedem frei...

Und... Keine Nebentätigkeiten - Rauswurf bei Annahme irgendwelchen Geldes, symbolische Geschenke sind wohl ok (n Sack Kartoffeln vom Bauernerband anläßlich irgendeiner Kartoffelfeier beispielsweise würde mir keine Bedenken wecken...).

Abgeordnete und Regierungsmitglieder sind sozusagen Treuhänder unseres Eigentums, da darf Transparenz und Vermeidung von Interessenkonkurrenzsituationen erwartet werden - schließlich wird man dabei ja auch nicht arm...

Die Gehaltsklasse vom Wiedeking wird man da aber immer weit unterschreiten müssen (der hat im besten Jahr 80 Millionen erhalten...).

There´s only one fatale disease, I´ve concluded. It´s called hypochondria. And it´s deadly. (K. Richards)

tHeGroSseR
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Am 07.11.2011 um 07:55:

Zitat (GottMensch):

Meinetwegen.

Aber ich persönlich hätte da ein paar Bedingungen... Wobei wir hier von Bundesministern, wichtigen Positionen auf Bundesebene (Bundestagspräsident, ...) und Landtagsvorsitzenden, Ministerpräsidenten und so reden... Nicht vom Kreisrat...

  • Verbot von bezahlten (das gilt auch für reine "Spesen") Nebentätigkeiten. Es soll sich dann (wenigstens dann...) zu 100% auf das Amt konzentriert werden.
  • Anwesenheitspflicht bei ALLEN auch nur ansatzweise ihr Resort betreffenden Bundestags/Landtagssitzungen (sollte kein Problem sein ohne Nebenjobs...) oder zumindest bei den großen Abstimmungsveranstaltungen.
  • Bezahlung endet mit dem Mandat. Abfindung bei unfreiwilligem Verlassen des Amtes (nicht bei Misstrauen oder bei Pflichtverletzungen sondern nur bei "nicht wiedergewählt/nicht neu berufen") ok. Keine Pension wie sie momentan noch vorhanden ist.

Und halt Kontrollen ob Familienbetriebe bevorzugt werden oder halt Wege geebnet werden um dem Betrieb dem man nach dem Amt angehört Vorteile zu verschaffen, etc.

Hm... was hältst du einer Bezahlung nach Menge oder auch Qualität der erbrachten Leistung? ... Dies dürfte zwar schwer zu errechnen sein, aber lassen wir den Punkt mal außen vor.

-------------------- Nachträglich editiert von tHeGroSseR am 07.11.2011 07:55

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Am 07.11.2011 um 07:56:

GottMensch (31)


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Am 07.11.2011 um 08:51:

Zitat (tHeGroSseR):

 

Hm... was hältst du einer Bezahlung nach Menge oder auch Qualität der erbrachten Leistung? ... Dies dürfte zwar schwer zu errechnen sein, aber lassen wir den Punkt mal außen vor.

Nicht wirklich viel. Denn es gibt Posten in denen man per Definition mehr tun kann, auch wenn der Posten nciht wichtiger ist als andere. Das Justizministerium sitzt zum Beispiel auf einem mehr oder minder fertigen Regelwerk, während das Finanzministerium oder das Familienministerium immer eine Menge zu regeln haben. Das macht den Justizminister aber nicht weniger wichtig ;)

Was man allerdings anders machen könnte währen harte Abzüge für Pflichtversäumnisse, wenn sie nciht zur Kündigung reichen...

Sowas wie: Familienminister taucht ohne WICHTIGEN Grund (also... Liegt halb tot im Krankenhaus, Kind wurde 2 Tage vorher überfahren, ...) zur Abstimmung über die Neufinanzierung der staatlich finanzierten Kinderbetreuung nicht auf? Bämm. 10% vom Jahresgehalt Strafe.

Bei absehbarem Nichterscheinen wird die Sitzung vertagt. Und es hat vorher angekündigt zu werden. Sämtliche Termine, die bekannt sind.

--- Gegner glauben uns zu widerlegen, wenn sie ihre Meinung wiederholen und auf die unsrige nicht achten. ---
Johann Wolfgang von Goethe

Epitaph (27)


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Am 07.11.2011 um 12:36:

Naja, sowas ist schwierig.

Ist jeder Minister ein "Spitzenpoltiker" - dann sind wir bei einer wunderbaren Selbstdemontage (man bedenke wie diese Posten entstehen und besetzt werden) in Sachen Demokratie.


Anwesenheitspflicht - bei bestimmten Abstimmungen würde ich für solche Posten durchaus zustimmen. Ansonsten ist sie eher Optional. Denn  die Hauptarbeit findet immernoch nicht im Parlament statt.


Prinzipiell aber: Mehr Geld, und dafür keine Nebeneinkünfte. Ich wäre sogar noch für "Folgezahlungen" für eine bestimmte Zeit wo keine Tätigkeit angetreten werden darf, die in Zusammenhang mit der Tätigkeit als Parlamentarier steht.

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