Umfrage: Trisomie21: Bluttest JA oder NEIN?
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Trisomie21: Neuer Bluttest – Behinderte im Fadenkreuz?

FamousRockstar (35)


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Am 03.02.2012 um 10:45:

Die Technologie macht immer wieder Sprünge. Deren Folgen können manchmal zu weitreichenden Veränderungen der Gesellschaft führen. Ein neuer Bluttest ist nun in der Lage, eine risikolose Diagnose noch ungeborenen Lebens zu ermöglichen. Die bisher zur Verfügung stehende Fruchtwasseruntersuchung war auch immer mit einem gewissen Risiko einer Fehlgeburt verbunden. Der neue Test erfasst als erstes den genetischen Defekt Trisomie 21, der beim Säugling zum Down-Syndrom führt. Irgendwann soll es möglich sein, jede Chromosomenstörung im menschlichen Bauplan zu finden. Diese Errungenschaft hat somit das Potential, alle Trisomie 21-Kinder in einem sehr frühem Stadium aufzuspüren. Mittelfristig bedeutet das, dass bei uns so gut wie keine Kinder mehr mit Down-Syndrom geboren werden, so die Experten. Menschen mit Down-Syndrom und ihre Familien empfinden diesen Test deshalb als direkten Angriff und sagen, dass hier die Ausrottung einer bestimmten Gruppe von Behinderten betrieben werden soll. Die neue Technologie könnte somit weitreichende ethische Diskussionen notwendig machen.

Source: Gulli.com
Main Source: SWR.de

<Eigene Meinung>
Ich finde das gut! Es geht hier schließlich nicht darum, behinderte Menschen zu erschießen! Viel mehr geht es darum zu verhindern, das Menschen mit dieser nicht zu verharmlosenden Krankheit vor der Geburt erkannt werden und den werdenden Eltern eine Entscheidungsmöglichkeit an die Hand geben.

Gesellschaftlich wird befürchtet, das es dabei zu einer massiven Anhebung der Abtreibungen kommen könnte, da lt. Bericht 95% aller erkannten Trisomie21-Kinder abgetrieben werden!

Trotzdem befürworte ich es, denn erst mal gehört die Entscheidung darüber ausschließlich in die Waage der werdenden Eltern, darüber hinaus ist Tri21 nichts, was ich meinem Kind zumuten möchte.
Weiter ist es ein Leben lang auf Pflege angewiesen, auc hweit über den Tod der Eltern hinaus... 
</Eigene Meinung>

Aber es zählt ja nicht nur meine Meinung - Also, wie steht ihr dazu? 

--------------------

Nachträglich editiert von FamousRockstar am 03.02.2012 10:46

http://www.pk-style.de - No Porn - Just Bullshit :-)

Tiara (38)


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Am 03.02.2012 um 10:55:

Na klar lieben alle Eltern ihre bereits geborenen und daran erkrankten Kinder. Doch wenn man die Möglichkeit hätte, IN ZUKUNFT solche Erkrankungen auszuschließen, warum denn nicht?

Die Kunst ist es, Feinde sooo schnell über den Tisch zu ziehen, daß sie die Reibungshitze als Nestwärme empfinden......LOL^^

DarkAngel1985 (26)


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Am 03.02.2012 um 11:01:

Naja aber früher oder später werden die Eltern dann wahrscheinlich wenn das Kind Trisomie21 haben sollte, dazu gezwungen abzutreiben. Ich würde darauf tippen, dass die Krankenkassen früher oder später halt sagen, wenn darauf getestet wurde, und der Test postiv war, man nicht abtreibt...man die Kosten die durch die Behinderung entstehen selbst tragen muss.
Und das fände ich ehrlich gesagt schlimm.
Wobei ich auch finde, man dürfte den Test nicht zur Pflicht machen. Und ja ich kann verstehen, dass Angehörige von Menschen mit Trisomie21 sich dadurch angegriffen fühlen, keine Frage.

Und zu deiner Meinung, nein nicht alle mit Downsyndrom sind immer auf Pflege angewiesen. Es kommt drauf an wie stark sich diese Behinderung auswirkt, wie früh die Personen gut gefördert werden....ne Betreuung für gewisse Sachen brauchen sie vielleicht immer (z.B. im Umgang mit Geld), aber auch sie können ihr Leben teilweise weitesgehend selbstbestimmt führen.
Zumal Behinderungen die während der Geburt z.B. durch Sauerstoffmangel entstehen oftmals viel schlimmer sind.

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b4it (30)


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Am 03.02.2012 um 13:57:

ich sags ganz unverblümt:

den bluttest finde ich super.

ein kind mit down syndrom würde ich höchstwahrscheinlich abtreiben.

ja, ihr dürft jetzt schlecht von mir denken. sei euch gestattet.

Meine Damen und Herren, Sie merken ich provoziere ganz bewusst.

A99 (29)


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Am 03.02.2012 um 14:19:

Zitat (b4it):

ich sags ganz unverblümt:

den bluttest finde ich super.

ein kind mit down syndrom würde ich höchstwahrscheinlich abtreiben.

ja, ihr dürft jetzt schlecht von mir denken. sei euch gestattet.

ich schließe mich dem an

Epitaph (27)


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Am 03.02.2012 um 14:19:

Schwierig. Prinzipiell spricht nichts dagegen Erbkrankheiten auszufiltern. Von daher find ich das durchaus positiv.

Gehen wir mal Forschungstechnisch ein paar Schritte weiter: Was erkannt werden kann, kann evtl auch behandelt werden. Zumindest irgendwann vielleicht.

So oder so, wäre es doch wünschenswert wenn es möglichst selten vorkommt.  Sowohl für die Betroffenen, die sicherlich lieber ein gesundes Kind hätten, als auch für die Gesellschaft.  Der Zweite Punkt kann zwar nicht wesentlich in die Wertung fallen, das wäre entwürdigend. Aber die Frage, ob man der Gesellschaft das zur Last legen will solltem an sich durchaus stellen.

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DC (29)


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Am 03.02.2012 um 14:59:

Dafür, ohne wenn und aber.

Vor der 20. Woche ist kein Bewußtsein, ich wiederhole es für die Analphabeten (.......), kein Bewußtsein in einem menschlichen Embryo denkbar - also nichts, das ihn zum Individuum oder gar entwickelten Menschen machen kann. Bis dahin - sehr früh... In der 20 ist Halbzeit... - ist es Gewebe und nix als Gewebe.

There´s only one fatale disease, I´ve concluded. It´s called hypochondria. And it´s deadly. (K. Richards)

DarkAngel1985 (26)


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Am 03.02.2012 um 15:01:

Zitat (Epitaph):

Schwierig. Prinzipiell spricht nichts dagegen Erbkrankheiten auszufiltern. Von daher find ich das durchaus positiv.

Gehen wir mal Forschungstechnisch ein paar Schritte weiter: Was erkannt werden kann, kann evtl auch behandelt werden. Zumindest irgendwann vielleicht.

So oder so, wäre es doch wünschenswert wenn es möglichst selten vorkommt.  Sowohl für die Betroffenen, die sicherlich lieber ein gesundes Kind hätten, als auch für die Gesellschaft.  Der Zweite Punkt kann zwar nicht wesentlich in die Wertung fallen, das wäre entwürdigend. Aber die Frage, ob man der Gesellschaft das zur Last legen will solltem an sich durchaus stellen.

Den zweiten Punkt finde ich sehr heftig. Ja wenn es eine schwere Form von Trisomie21 ist fällt die Person der Gesellschaft schon recht doll zur Last. Ist es aber eine leichte Form, fällt sie der Gesellschaft nicht so sehr zur Last. Und was willst du dann mit Personen machen, die während der Geburt einen Sauerstoffmangel hatte und deswegen schwerstmehrfachbehindert sind, vielleicht nicht mal allein essen, trinken können...

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Lotusbefreierin (41)


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Am 03.02.2012 um 16:22:

Hallo.

Ich kann nicht klar sagen ob ich dafür oder dagegen bin.

Für mich weiss ich das ich trotz Diagnose ein behindertes Kind bekommen würde...

Liebe Grüße

Anja

-------------------- Nachträglich editiert von Lotusbefreierin am 03.02.2012 16:25

Ich bin nur dafür verantwortlich, was ich sage/schreibe – nicht dafür, was ihr versteht!!!

Epitaph (27)


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Am 03.02.2012 um 16:46:

Zitat (DarkAngel1985):

 

Den zweiten Punkt finde ich sehr heftig. Ja wenn es eine schwere Form von Trisomie21 ist fällt die Person der Gesellschaft schon recht doll zur Last. Ist es aber eine leichte Form, fällt sie der Gesellschaft nicht so sehr zur Last. Und was willst du dann mit Personen machen, die während der Geburt einen Sauerstoffmangel hatte und deswegen schwerstmehrfachbehindert sind, vielleicht nicht mal allein essen, trinken können...

Es geht nicht darum, was ich mit den Personen machen will. Sondern darum, dass man vermeidet, was vermeidbar ist.  Behinderungen gibt es. Das lässt sich nicht zur Gänze verhindern, immer und immer wieder mal. Aber wer sagt, dass es nicht wünschenswert wäre die Zahl im Vorfeld zu minimieren, der hat da find ich durchaus ein recht fragwürdiges Verhältnis zu.
Ich bitte den Satz zu beachten: "Der Zweite Punkt kann zwar nicht wesentlich in die Wertung fallen, das wäre entwürdigend".

Aber ehrlich: Wäre es nicht besser, wenn selbst leichte Fälle von T21 nicht vorkämen - jetzt mal unabhängig von der "Wie-Frage"

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angelx (28)


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Am 03.02.2012 um 16:55:

Zitat (Epitaph):

 

Es geht nicht darum, was ich mit den Personen machen will. Sondern darum, dass man vermeidet, was vermeidbar ist.  Behinderungen gibt es. Das lässt sich nicht zur Gänze verhindern, immer und immer wieder mal. Aber wer sagt, dass es nicht wünschenswert wäre die Zahl im Vorfeld zu minimieren, der hat da find ich durchaus ein recht fragwürdiges Verhältnis zu.
Ich bitte den Satz zu beachten: "Der Zweite Punkt kann zwar nicht wesentlich in die Wertung fallen, das wäre entwürdigend".

Aber ehrlich: Wäre es nicht besser, wenn selbst leichte Fälle von T21 nicht vorkämen - jetzt mal unabhängig von der "Wie-Frage"

Besser für wen? Ich persönlich bin auch für den Test, aber nur, wenn die Eltern, und nur sie, entscheiden dürfen, ob sie das Kind bekommen wollen oder nicht. Andere haen da meiner Meinung nach kein Recht zu, ihnen vorschreiben zu können, ob sie das Kind bekommen dürfen oder nicht. Wenn die Enscheidung weiterhin ausschließlich bei den Eltern liegt, bin ich dafür.

Viele glauben, dass ich verrückt bin. ICH weiß das schon lange!

DC (29)


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Am 03.02.2012 um 16:56:

Zitat (angelx):

Besser für wen? Ich persönlich bin auch für den Test, aber nur, wenn die Eltern, und nur sie, entscheiden dürfen, ob sie das Kind bekommen wollen oder nicht. Andere haen da meiner Meinung nach kein Recht zu, ihnen vorschreiben zu können, ob sie das Kind bekommen dürfen oder nicht. Wenn die Enscheidung weiterhin ausschließlich bei den Eltern liegt, bin ich dafür.

Wer sollte sie ihnen wegenehmen wollen?

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angelx (28)


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Am 03.02.2012 um 16:59:

Zitat (DC):

 

Wer sollte sie ihnen wegenehmen wollen?

Noch hoffentich niemand. Aber es wurden ja bereits bedenken für die zukunft geäußert. Das es sein könnte, das irgendwann nur noch gesunde Kinder geboren werden dürfen. Und das Ärzte, Krankenkassen oder sonstjemand darüber bestimmen darf, wer geboren werden darf und wer nicht.

-------------------- Nachträglich editiert von angelx am 03.02.2012 17:04

Viele glauben, dass ich verrückt bin. ICH weiß das schon lange!

Lil-Talki (20)


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Am 03.02.2012 um 16:59:

Da meine Schwester selber behindert ist , würde ich mein Kind nie abtreiben, nur weil es behindert sein wird.

Finde ich absolut bescheuert.

Privatleben ist out. Nicht vergessen Leute. Heutzutage gibt man alles Preis.

A99 (29)


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Am 03.02.2012 um 17:32:

Zitat (angelx):

 

Noch hoffentich niemand. Aber es wurden ja bereits bedenken für die zukunft geäußert. Das es sein könnte, das irgendwann nur noch gesunde Kinder geboren werden dürfen. Und das Ärzte, Krankenkassen oder sonstjemand darüber bestimmen darf, wer geboren werden darf und wer nicht.

ja und ?

- aber respekt, wenn diese aussage bedeuten soll, daß du selbst - im bewußtsein ein behindertes kind zu bekommen - dies austragen würdest !

ich wollte das nicht, weil mir diese last und diese verantwortung schlichtweg "too much" wäre - klingt "hart" - ist aber so !

-------------------- Nachträglich editiert von A99 am 03.02.2012 17:32

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