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Trotz

lalehapani (33)


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Am 22.08.2011 um 12:10:

Wie geht ihr damit um,wenn eure Kinder trotzen/nicht das machen,was ihr möchtet?

Ich bin anders-und das ist gut so!!


Liebe Grüße von lalehapani

Necare (19)


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Am 22.08.2011 um 12:43:

Also ich denke, dass kommt ganz stark auf die Situation an. Aber in allen Fällen müssen angemessene Konsequenzen folgen! Wenn man es dem Kind durchgehen lässt, macht es ganz schnell nurnoch sein eigenes Ding.

 

Ich habe keine eigenen Kinder aber viel mit Familien mit Kindern zu tun. Ich finde gerade in der ersten trotzphase, wenn sie noch recht jung sind mit 3 oder 4 reicht es oft schon aus wenn man sie ins Bett steckt für 10 - 15 minuten wenn sie richtig knarschig sind und rumzicken. Meistens verstehen sie dann recht schnell, dass sie das nicht weiterbringt!

Wenn sie etwas älter sind, kann man immer mit anderen Konsequenzen kommen wie dass das Kind dann heut nicht zu Freunden darf bzw keiner herkommen darf (raus in garten sollten sie natürlich trotzdem dürfen, is ja wichtig wenns schön is draußen). Oder dass sie heute abend den Film nicht schaun dürfen oder oder oder.

Mir gefallen so sachen nicht wie zb: dass die Kids dann kein Abendbrot bekommen oder sowas.

 

Um was geht es denn bei dir?

Wenn wir sterben werden unsere Körper zu Gras, und die Antilopen fressen das Gras. Somit werden wir Teil des ewigen Kreislaufes des Lebends!

angelx (28)


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Am 22.08.2011 um 13:03:

Ich finde die Wortwahl "nicht das tun, was die erwachsenen möchten" ziemlich hart. Ein Kind sollte nicht immer das tun, was die Eltern wollen, nur weil sie es wollen. Man muss schon gucken, ob das, was die Eltern wollen auch gut für das Kind ist. Wenn man z.b. Will, das das Kind Ballett macht, das Kind das aber nicht möchte, sollte man als Eltern den Wunsch des Kindes respektieren. Geht es darum um Sachen, wie nicht ins Bett wollen, kann man ihm das schlafen gehen schmackhaft machen. Wichtig ist, dem Kind klare Grenzen zu setzen,damit es sich daran orientieren kann. Und Konsequenzen sollten immer im unmittelbarem Zusammenhang zu der Verweigerung stehen, dann kann sich ein Kind auch besser daran halten. Was nützt es z.b. Fernsehverbot auszusprechen, wenn die Verweigerung nichts damit zutun hat? Damit kann ein Kind nichts anfangen und versteht den Zusammenhang nicht.

Viele glauben, dass ich verrückt bin. ICH weiß das schon lange!

MrsLizavina (29)


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Am 22.08.2011 um 13:20:

Kam immer auf die Situation an. Ich kann es ja verstehen, dass Kinder sich manchmal auf den Boden werfen und rumschreien, wenn alles nicht so klappt, wie man will. Das möchte ich am liebsten auch so oft^^

Mein Sohn hat mit 2 Jahren manchmal sein Zimmer auf den Kopf gestellt, wenn er sauer war. Manchmal saß ich daneben und habe ihm zugeguckt und als er fertig war, haben wir es zusammen wieder aufgeräumt^^

Irgendwann hatte er dann keine Lust mehr dazu das Chaos anschließend wieder aufzuräumen^^

So habe ich es auch mit vielen anderen Trotzreaktionen gehalten. Gewartet, bis es vorbei ist und ihn dann gefragt, ob jetzt alles wieder gut ist... Er sagte "Ja" und dann haben wir weiter gemacht.

Als ich hochschwanger war, ist er mir allerdings einmal weggelaufen... Da bleibt es nicht aus, dass man auch mal meckern muss. Kann ja gefährlich werden.

Aber im Großen und Ganzen würde ich sagen, Ruhe bewahren, die Zeit geht auch wieder vorbei und die Kinder merken, dass das nichts bringt.

Aber viele Eltern werden panisch, habe ich auch schon oft genug gesehen und dann kriegen die Kinder ihren Willen und wissen, dass sie damit durch kommen. Also bloß immer konsequent bei der Sache bleiben.

Und ich liebe ja die Eltern, die die ganze Zeit mit den Kindern rumschreien und das Kind nurnoch mehr aufstacheln. -.-

Für uns Erwachsene ist es manchmal schon schwer, zu akzeptieren, dass gewisse Dinge einfach nicht funktionieren, wie man das will. Für ein Kind ist das noch viel schwieriger, das zu verstehen. Das sollte man sich immer vor Augen halten.

❤♥ Das Schönste auf der Welt ist umsonst und dennoch unbezahlbar! ♥❤

MrsLizavina (29)


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Am 22.08.2011 um 13:23:

Zitat (angelx):

Ich finde die Wortwahl "nicht das tun, was die erwachsenen möchten" ziemlich hart. Ein Kind sollte nicht immer das tun, was die Eltern wollen, nur weil sie es wollen. Man muss schon gucken, ob das, was die Eltern wollen auch gut für das Kind ist. Wenn man z.b. Will, das das Kind Ballett macht, das Kind das aber nicht möchte, sollte man als Eltern den Wunsch des Kindes respektieren. Geht es darum um Sachen, wie nicht ins Bett wollen, kann man ihm das schlafen gehen schmackhaft machen. Wichtig ist, dem Kind klare Grenzen zu setzen,damit es sich daran orientieren kann. Und Konsequenzen sollten immer im unmittelbarem Zusammenhang zu der Verweigerung stehen, dann kann sich ein Kind auch besser daran halten. Was nützt es z.b. Fernsehverbot auszusprechen, wenn die Verweigerung nichts damit zutun hat? Damit kann ein Kind nichts anfangen und versteht den Zusammenhang nicht.

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Mikaa (26)


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Am 22.08.2011 um 13:32:


wenn meine brüder trotzig waren, gabs nen tritt...dann reichte später nur die androhung eines trittes und das zählen..."ich zähle jetzt bis 3...usw" ihr wisst schon..xD 

die konsequenz meiner eltern war da eher das ich dann immer zu meinen brüdern geschickt worden bin...ähnlich wie ein staat halt...regierung= eltern , ich= ausführende staatliche gewalt xD 

Necare (19)


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Am 22.08.2011 um 13:32:

Zitat (angelx):

Ich finde die Wortwahl "nicht das tun, was die erwachsenen möchten" ziemlich hart. Ein Kind sollte nicht immer das tun, was die Eltern wollen, nur weil sie es wollen. Man muss schon gucken, ob das, was die Eltern wollen auch gut für das Kind ist. Wenn man z.b. Will, das das Kind Ballett macht, das Kind das aber nicht möchte, sollte man als Eltern den Wunsch des Kindes respektieren. Geht es darum um Sachen, wie nicht ins Bett wollen, kann man ihm das schlafen gehen schmackhaft machen. Wichtig ist, dem Kind klare Grenzen zu setzen,damit es sich daran orientieren kann. Und Konsequenzen sollten immer im unmittelbarem Zusammenhang zu der Verweigerung stehen, dann kann sich ein Kind auch besser daran halten. Was nützt es z.b. Fernsehverbot auszusprechen, wenn die Verweigerung nichts damit zutun hat? Damit kann ein Kind nichts anfangen und versteht den Zusammenhang nicht.

Ich hatte das jetzt so verstanden, dass das auf alltägliche Situationen bezogen war. Also keine Hobbys ect wie du genannt hast sondern eher Alltag.
Dass man Kinder nicht zu Aktivitäten zwingen sollte und kann und darf sollte jedem klar sein hoffe ich... das geht gaaaaar nicht.

 

Und im Alltag, wenn das Kind zb immer wieder irgendwas runterschmeißt, nicht damit aufhört und rumschreit wenn man es ausser reichweite legt. Was würdest du in so einem Fall für eine Konsequenz daraus ziehen? Schreien lassen? Anmeckern? Ins bett stecken?

Klar, wenn das Kind noch zu klein ist, wird ihn erstens das Fernsehverbot nicht jucken und zweitens wird er zwischen Fehlverhalten und allgemeiner Bestrafung kein Band ziehen. Aber wenn es zb 8 Jahre alt ist, wird es sicher verstehen dass wenn es einfach zum spielen rausrennt ohne bescheid zu sagen dass es weggeht und wohin, das Fernsehverbot die konsequenz daraus ist. (ist jetzt nur ein beispiel)

 

Wenn wir sterben werden unsere Körper zu Gras, und die Antilopen fressen das Gras. Somit werden wir Teil des ewigen Kreislaufes des Lebends!

FlusigeDistel (27)


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Am 22.08.2011 um 13:44:

Mir wurde gesagt, dass man die Kinder NICHT zur Strafe ins Bett schicken soll und so halte ich es auch. Denn so ist das Bett nicht mit was Negativem behaftet. Schlimm genug für die Kinder oft, dass sie Abends überhaupt ins Bett sollen, wo es doch noch so viel zu erleben gibt.

 

Wäre das der Schlag meines Herzens
...... . ......
ich würde dazu tanzen!
- Shut up and dance! -
❥ ❤ ❥

Annastylez (21)


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Am 22.08.2011 um 13:46:

Zitat (angelx):

Ich finde die Wortwahl "nicht das tun, was die erwachsenen möchten" ziemlich hart. Ein Kind sollte nicht immer das tun, was die Eltern wollen, nur weil sie es wollen. Man muss schon gucken, ob das, was die Eltern wollen auch gut für das Kind ist. Wenn man z.b. Will, das das Kind Ballett macht, das Kind das aber nicht möchte, sollte man als Eltern den Wunsch des Kindes respektieren. Geht es darum um Sachen, wie nicht ins Bett wollen, kann man ihm das schlafen gehen schmackhaft machen. Wichtig ist, dem Kind klare Grenzen zu setzen,damit es sich daran orientieren kann. Und Konsequenzen sollten immer im unmittelbarem Zusammenhang zu der Verweigerung stehen, dann kann sich ein Kind auch besser daran halten. Was nützt es z.b. Fernsehverbot auszusprechen, wenn die Verweigerung nichts damit zutun hat? Damit kann ein Kind nichts anfangen und versteht den Zusammenhang nicht.

Genau das hab ich eben auch gedacht...

Konsequenzen müssen auf jeden Fallauch für das Kind logisch sein.
Und Kinder die in der Autonomiephase sind, erproben einfach nur ihr Selbst.
Da helfen viele Konsequenzen sicher nicht, gerade auch, weil die Kinder in dem Alter eben nicht so viel verstehen können.
Sie beschäftigen sich glücklicherweise mit sich und ihrem Willen. Das ist auch gut so.


Bsp.:

Kind möchte noch zu Ende spielen, Elternteil will aber los.
Welche Konsequenz soll darauf denn folgen?
Das Kind hat kein Zeitgefühl, kennt keine Uhrzeiten.
In's Bett stecken damit es merkt was es gemacht hat?
Würde ich als Erwachsener nichtmal verstehen.
Da muss man erstmal das Kind verstehen.

Ich hab immer RECHT.... hört auf zu Diskutieren =)

Necare (19)


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Am 22.08.2011 um 13:47:

Zitat (FlusigeDistel):

Mir wurde gesagt, dass man die Kinder NICHT zur Strafe ins Bett schicken soll und so halte ich es auch. Denn so ist das Bett nicht mit was Negativem behaftet. Schlimm genug für die Kinder oft, dass sie Abends überhaupt ins Bett sollen, wo es doch noch so viel zu erleben gibt.

 

Ja aus dem Grund ist die Konsequenz sicher nicht die günstigste Lösung. Darüber habe ich mir auch schon gedanken gemacht. Aber ich denke es ist doch sicher ein unterschied, wenn man das Kind ins Bett schickt damit es sich abreagieren kann und wieder runterkommt und nachdenkt als wenn man es liebevoll ins bettchen bringt zum schlafen?!

Man hat als Kind ja auch kein negatives Gefühl zu seinem Zimmer auch wenn man mal reingeschickt wurde weil man sich daneben benommen hat.

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angelx (28)


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Am 22.08.2011 um 13:49:

Kommt natürlich immer aufs alter des Kindes an. Die trotzphase ist im alter von 3-5 Jahren und dann halt wieder im Teenager alter. Kleinen Kinder würd ich im ruhigen Ton sagen, dass sie in ihr Zimmer gehen sollen, bis sie sich beruhigt haben und wenn sie sich dann beruhigt haben, würd ich mit ihnen darüber reden, warum sie bockig waren oder ihnen erklären, warum diese oder jenes nicht geht. Ist man unterwegs und das Kind zickt rum, würd ich da nicht weiter drauf eingehen. Je mehr man nämlich versucht, in dem Moment zu erklären und das Kind zu beruhigen, desto mehr steigert sich das Kind in den Wutanfall hinein.

Viele glauben, dass ich verrückt bin. ICH weiß das schon lange!

Annastylez (21)


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Am 22.08.2011 um 13:49:

Zitat (FlusigeDistel):

Mir wurde gesagt, dass man die Kinder NICHT zur Strafe ins Bett schicken soll und so halte ich es auch. Denn so ist das Bett nicht mit was Negativem behaftet. Schlimm genug für die Kinder oft, dass sie Abends überhaupt ins Bett sollen, wo es doch noch so viel zu erleben gibt.

 

Richtig.
Ist das Kind aufgewühlt und wütend, wird es im Bett ganz bestimmt nicht ruhiger.
Und ich verbinde das ganze auch etwas mit einer ziemlich harten Strafe.
Das Kind wird nicht geachtet in dem Moment. Mutter geht raus, Kind wird sich selbst überlassen und das mit all den negativen Emotionen.

Ziemlich fieß wie ich finde.. :D

Ich hab immer RECHT.... hört auf zu Diskutieren =)

Necare (19)


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Am 22.08.2011 um 13:50:

Zitat (Annastylez):

 

Genau das hab ich eben auch gedacht...

Konsequenzen müssen auf jeden Fallauch für das Kind logisch sein.
Und Kinder die in der Autonomiephase sind, erproben einfach nur ihr Selbst.
Da helfen viele Konsequenzen sicher nicht, gerade auch, weil die Kinder in dem Alter eben nicht so viel verstehen können.
Sie beschäftigen sich glücklicherweise mit sich und ihrem Willen. Das ist auch gut so.


Bsp.:

Kind möchte noch zu Ende spielen, Elternteil will aber los.
Welche Konsequenz soll darauf denn folgen?
Das Kind hat kein Zeitgefühl, kennt keine Uhrzeiten.
In's Bett stecken damit es merkt was es gemacht hat?
Würde ich als Erwachsener nichtmal verstehen.
Da muss man erstmal das Kind verstehen.

Ich sage ja, es ist situationsabhängig.

Und auch altersabhängig. Da gibt es einfach kein Patentrezept. Selbst wenn das Kind im selben Alter und die Situation die exakt gleiche wäre ist jedes Kind an sich nochmal einzigartig und reagiert anders auf bestimmte Folgen seines Verhaltens.

 

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Annastylez (21)


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Am 22.08.2011 um 13:54:

Zitat (Necare):

 

Ich sage ja, es ist situationsabhängig.

Und auch altersabhängig. Da gibt es einfach kein Patentrezept. Selbst wenn das Kind im selben Alter und die Situation die exakt gleiche wäre ist jedes Kind an sich nochmal einzigartig und reagiert anders auf bestimmte Folgen seines Verhaltens.

 

 

KLASSE! Dann hat die Muddi ja ihre Antwort erhalten: Es gibt kein Patent- Rezept, keine Patent-Strafen.
Demnach Muddi, einfach situativ und instinktiv zum Wohle des Kindes handeln.
Und Strafen immer nur im ganz krassen Fall verhängen, dabei die Achtung des Kindes immer in den Vordergrund stellen.

Ich hab immer RECHT.... hört auf zu Diskutieren =)

Necare (19)


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Am 22.08.2011 um 13:55:

Zitat (Annastylez):

 

 

KLASSE! Dann hat die Muddi ja ihre Antwort erhalten: Es gibt kein Patent- Rezept, keine Patent-Strafen.
Demnach Muddi, einfach situativ und instinktiv zum Wohle des Kindes handeln.
Und Strafen immer nur im ganz krassen Fall verhängen, dabei die Achtung des Kindes immer in den Vordergrund stellen.

Auf jedenfall :)

Wenn wir sterben werden unsere Körper zu Gras, und die Antilopen fressen das Gras. Somit werden wir Teil des ewigen Kreislaufes des Lebends!

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