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Verleger-Klage gegen «Tagesschau»-App vor Gericht
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Zeitungsmacher und ARD stehen sich an diesem Donnerstag vor Gericht gegenüber. Grund ist eine Klage von acht Verlagen gegen die kostenlose «Tagesschau»-App. Die Wettbewerbskammer des Kölner Landgerichts muss in der Verhandlung klären, ob das mit Rundfunkgebühren finanzierte Angebot der ARD den Verlagen das Geschäft mit ihren eigenen kostenpflichtigen Apps erschwert. Die «Tagesschau» bietet nach Ansicht der Zeitungsmacher auf dem iPad und anderen Tablet-Computern sowie Smartphones zu viel Text. «Wir sind überzeugt, dass diese Presseähnlichkeit gegen den Rundfunkstaatsvertrag verstößt», sagt Helmut Heinen, Präsident des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger. Die ARD-Vorsitzende und WDR-Intendantin Monika Piel meint dagegen, die «Tagesschau» müsse in allen Medien und Darstellungsformen präsent sein: «Unser Publikum erwartet - zurecht - dass es die Inhalte, für die es Rundfunkgebühren bezahlt hat, auch auf allen relevanten Endgeräten abrufen kann.» Geklagt haben der Axel Springer Verlag («Welt», «Bild»), die WAZ Mediengruppe, die «Süddeutsche Zeitung», die «Frankfurter Allgemeine Zeitung», M. DuMont Schauberg («Kölner Stadt-Anzeiger», «Berliner Zeitung»), das Medienhaus Lensing («Ruhr Nachrichten»), die «Rheinische Post» sowie die Medienholding Nord («Flensburger Tageblatt», «Schweriner Volkszeitung»). [...]
-------------------- Nachträglich editiert von philvox am 13.10.2011 10:10
DU hast ganz schön viel Meinung für so wenig Ahnung! |
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PhanThomAs (27): Willst du etwas böses tun, dann öffne diese Tür..
