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Überschuss an Akademikern. Ist die Balance endgültig in Gefahr?

Rhapsody3004 (34)


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Am 09.01.2019 um 20:22:

Da es ja nicht nur einen gefühlten Überschuss, sondern auch einen dank Zahlen und somit mit Fakten zu untermauernden Überschuss an Akademikern gibt, der auch noch stetig wächst, frage ich mich, wohin uns dieser Überschuss und der Mangel auf anderer Seite einmal führen wird? Was sind die Folgen und wie seht ihr das?

 

Seht ihr unseren reibungslosen Alltag, unser alltägliches Leben in der Zukunft ernsthaft in Gefahr oder ist all das nur unnötige Panikmache?

Was Fakt ist, auch wenn viele Stimmen das nicht hören, sehen und wahr haben wollen, dass wir unseren gesamten funktionierenden Alltag nur der Ausgewogenheit (der Balance) zu verdanken haben. Sprich: Dass es so gut wie jede Branche/Arbeit/Dienstleistung/Tät igkeit gibt und genügend Menschen sich finden lassen (noch), um die unterschiedlichsten Bereiche auszufüllen und somit auszuüben - damit alles so funktioniert, funktionieren kann, wie wir uns das wünschen und auch nicht anders kennen.

 

Doch bröckelt ja leider immer mehr unser gewohnter Alltag, unsere Balance, die alles zusammenhält und für einen reibungslosen Alltag/Miteinander/ein funktionierendes Leben überhaupt sorgt. Schon jetzt haben wir erhebliche Defizite in unterschiedlichen Branchen/Dienstleistungen usw. zu beklagen. Vom reinen Fachkräftemangel in einigen Branchen möchte ich noch nicht einmal sprechen, obwohl dieser sich dazu addieren könnte/sollte.

Ganz einfach ausgedrückt: Der Bug sinkt dank Überschuss auf einer Seite (Akademiker/immer mehr Studenten) und das Heck hängt immer weiter in der Luft (Ausbildungsplätze/normale Gesellen/Arbeiter). Könnte diese Entwicklung unser gesamtes verwöhntes System eines Tages zum Einsturz, zum durchbrechen bringen? Und was können wir dagegen tun, dass es nicht so weit kommt? Wie erhalten wir unsere "Balance", so, dass auch alles weiterhin reibungslos funktionieren kann (wie wir das kennen und gewohnt sind) und auch, wie es sein muss, damit auch in Zukunft ein funktionierender Alltag und ein geregeltes Leben gewährleistet sein kann?

 

Was nützen zb tausende Architekten auf einer Baustelle vor Plänen hockend, wenn es niemanden mehr gibt, der die Pläne in die Tat umsetzt/baut und selbst die Lieferanten für den Bau schon fehlen würden? Oder: Was nützen nur noch Ärzte/Ärztinnen, wenn es niemanden mehr für die Kranken und Altenpflege zb gibt? Was nützen tausende BWLer und zukünftige Unternehmer, wenn es keine Arbeiter/Angestellten mehr gibt, die die Firmenphilosophie (praktisch) in die Tat umsetzen? Einseitig kann niemals etwas funktionieren. Wenn, dann braucht es alles, jede Seite, damit etwas funktionieren kann - so wie es soll.

Wie seht ihr dieses Thema? 

Ich denke: Hier ist nicht nur die Politik gefragt, zu handeln, sondern auch die einzelnen Branchen/Arbeitgeber und natürlich auch ein jeder Selbst, der zukünftige Arbeitnehmer. Um den Arbeitnehmer jedoch eventuell endlich mal wieder in eine andere Richtung/Bahn zu lenken/zu motivieren, dafür müsste erst einmal die Politik und die Arbeitgeber tätig werden/umdenken, so dass für den Arbeitnehmer auch wieder die Motivation für andersweitige Bereiche statt nur für  eine akademische Laufbahn besteht.

 

Und Ps. Das Abi sollte wieder schwieriger und auch endlich einheitlich werden. Das würde vieles auch von selbst erledigen, da nicht gefühlt jeder Zweite einfach so durchs Abi durchgewunken werden würde. Zudem, wie gesagt, sollte es auch ein einheitliches Niveau geben und die Länder nicht mehr unterschiedlich ihre Süppchen kochen könnten. 

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